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Mathias-von-Flurl-Schule ist "QmbS-Schule"


Schulentwicklung gehört an unserer Schule beinahe schon zur gelebten Tradition. Zahlreiche positivie Entwicklungen wurden so in der Vergangenheit auf den Weg gebracht. Diesen Prozess werden wir im Rahmen unserer erfolgreichen Bewerbung am Projekt "Qualitätsmanagement an beruflichen Schulen" (QmbS) versuchen fortzuschreiben.

Das Qualitätsmanagementsystem QmbS geht von der These aus, dass ein kontinuierlich, systematisch und transparent gestaltetes Qualitätsmanagement

  • das pädagogische und organisatorische Profil einer Schule stärkt,
  • den Erfolg und die Nachhaltigkeit der Arbeit von Kollegium und Schulleitung optimiert,
  • mittelfristig Freiräume für eine schul- und unterrichtsbezogene Weiterentwicklung von Schule und Arbeitsumgebung schafft und damit
  • die Zufriedenheit von Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern erhöht.

Für weiter Infos zum Qualitätsmanagement an beruflichen Schulen, klicken Sie bitte auf das LOGO!

Schulentwicklung im Schuljahr 2016/2017

1. Qualitätsentwicklung mit Hilfe der QmbS-Aktionspläne lt. Schulentwicklungsprogramm

Seit der 1. Staffel der Einführung von QmbS als Instrument der Schulentwicklung im Schuljahr 2009/2010 nutzen wir dessen Vorzüge in der Qualitätsarbeit an unserer Schule mit Überzeugung. Struktur und Systematik bilden einen für uns als Berufsschule effizient nutzbaren Rahmen. Nach 8 Jahren Erfahrung mit diesem Werkzeug kann das QmbS-Team grundsätzlich so resümieren.

Und doch wird in der täglichen Arbeit immer wieder deutlich: Ein Werkzeug - mag es noch so praktikabel und ausgereift sein – braucht stets einen aktiven Anwender.

Personalveränderungen, die rasche „Durchlaufgeschwindigkeit" unserer Schüler, die in der Regel nur 2 bis 3 Jahre bei uns sind, neue berufliche Anforderungen, u.s.w. erfordern sehr viel Engagement, Flexibilität, Disziplin und optimales Zeitmanagement, um neben der bestmöglichen Erfüllung der Kernaufgaben des Lehrers zusätzlich gesteckte Qualitätsziele zu erreichen. Insbesondere, wenn damit sehr differenzierende und individuell auf bestimmte Berufe/Klassen/Schüler abzielende und somit sehr aufwändige Maßnahmen umzusetzen sind wie es bei unseren Zielen z. B. „Wir fördern unsere Schüler individuell" der Fall ist.

So sehen wir es in unserem QmbS-Team als kontinuierliche Aufgabe an, den Prozessablauf stets präsent zu halten und damit die Lehrkräfte zu unterstützen bzw. sie zu begleiten und vor allem auch deren Erfolge basierend auf dem QM-Prozess immer wieder deutlich zu machen.

So geschehen wurden die ersten Fachsitzungen des Schuljahres im Herbst 2016 dazu genutzt die gesteckten Ziele zu reflektieren, die Umsetzung der Maßnahmen zu überprüfen und die Ergebnisse zu evaluieren. Viele Maßnahmen haben sich dabei als wertvoll und praktikabel erwiesen. Einzelne Vorgehensweisen, die in ihrer Wirkung nicht so erfolgreich waren, mussten „nachjustiert" werden. So ergaben sich in der Fachbereichsarbeit die weiterführenden Aktionspläne für das Schuljahr 2016/2017, die auch in unserem Schulentwicklungsprogramm festgehalten sind.

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2. Konzept zur Eltern- und Erziehungsarbeit

In den ersten Sitzungen der Fachbereiche wurde in diesem Schuljahr ein weiterer Schritt in der Qualitätsarbeit geleistet. Maßnahmenvorschläge für ein grundlegendes, systematisches Konzept zur Eltern- und Erziehungsarbeit wurden in allen Fachsitzungen in einem gemeinsamen, weitergeführten Mindmap gesammelt und letztendlich aus allen Vorschlägen über die im Wesentlichen umzusetzenden entschieden.

Diese Plakat-Mindmap „wanderte" von Fachsitzung zu Fachsitzung (hier 2. von 8) und wurde von den Kollegen jeweils mit bereits bestehenden Maßnahmen und neuen Ideen ergänzt.

Anschließend brachte das QmbS-Team diese vielen Maßnahmen „in Form" und gliederte sie nach den Aspekten Mitsprache, Kooperation, Kommunikation und Gemeinschaft.

Diejenigen Maßnahmen, die bisher bereits mit viel positiven Erfahrungen durchgeführt wurden und die sich somit bewährt hatten, sollten auch weiterhin Bestandteil des Konzeptes zur Eltern- und Erziehungspartnerschaft sein. Über die neu aufzunehmenden Aspekte wurde per schriftlichen Abstimmungsbogen, den jede Kollegin / jeder Kollege erhielt, entschieden.

3. Präsentation unserer Qualitätsarbeit und Erfahrungsaustausch mit Fachleuten aus Südtirol

Eine besondere Form der Reflexion erfährt die Qualitätsarbeit einer Schule, wenn sie externen Interessierten dargestellt werden darf und diejenigen überzeugt werden können. Diese Erfahrung durften wir durch den Besuch von Fachleuten der beruflichen Bildung Südtirols und der Autonomen Provinz Bozen machen. Vertreter der Bildungsbehörden und Schulen dieser Region wollten sich insbesondere darüber informieren wie wir Qualitätsentwicklungsarbeit bezogen auf den Unterricht leisten und dies in der praktischen Umsetzung im Unterricht durchführen. Zudem wollten sie Genaueres zur Lehrerausbildung und Seminararbeit an unserer Schule erfahren. Gerne gingen wir hierzu in die Planungs- und Organisationsphase, immer in engen Kontakt mit dem Fachmitarbeiter für Schulentwicklung an der Regierung von Niederbayern, StD Thomas Pachtner, der den Austausch initiierte und für die Organisation auf Regierungsseite verantwortlich war.

Nach einer freundlichen Begrüßung mit Vorstellung der Schule und der Beteiligten durch den Schulleiter OStD Werner Kiese, informierten wir, der QmbS-Teamleiter OStR Hans-Peter Detterbeck und die stellvertretende Schulleiterin StDin Silvia Obermeier-Fenzl, über den Qualitätsprozess nach QmbS speziell am Beispiel der Unterrichtsentwicklung. Soweit Zeit blieb – ein straffes Programm war zu bewältigen – konnten wir alle Fragen beantworten und auch die Zeit für einen auch für uns wertvollen Austausch nutzen. Und da wir selbst wissen, dass praktisch untermauert alle Informationen deutlicher macht, haben wir für die Gäste Unterrichtsbesuche ermöglicht. Die Kollegen Christian Hollweck, Daniela Höfl, Daniela Maierhofer, Florian Muthmann, Georg Noll, Martina Ostermaier, Susanne Sigl und Stefan Zellmeier luden in ihre Unterrichte bei unterschiedlichen Berufsgruppen und Klassen ein. Im anschließenden Austausch und Gespräch zu den jeweiligen Unterrichtskonzepten wurden auch Schülervertreter der Klassen eingebunden und standen den Südtiroler Gästen für Fragen zur Verfügung.

Unterbrochen wurde der intensive Arbeitstag durch einen schönen gemeinsamen Mittagstisch im Gasthaus „Zum Geiss" mit regem Austausch zum bisher gemeinsam Erlebten verbracht. Die positive Stimmung resultierte sowohl durch die gemeinsamen Interessen und hilfreichen Fachgespräche wie auch durch die Sympathie die zwischen Südtirolern und Niederbayern grundsätzlich spürbar war.

Südtirol hat ja bekanntlich touristisch sehr viel zu bieten, Straubing auch!!! Das wollten wir selbstverständlich deutlich machen und gönnten daher unseren Gästen am späten Nachmittag eine lebendige Stadtführung mit offiziellem Empfang bei Oberbürgermeister Markus Pannermayr im geschichtlich bedeutenden Blauen Salon des Historischen Rathauses. Für diese sehr freundliche und wertschätzende Geste uns und den Südtiroler Gästen gegenüber danken wir Herrn Pannermayr ganz besonders. Dass dieses von allen Anwesenden als eindrucksvoll empfundenes Ereignis zu einem historischen Erlebnis für die Südtiroler und uns werden würde, ahnten wir zu diesem Zeitpunkt nicht. Nur einige Tage nach dem Empfang zerstörte am 25. November 2016 der verheerende Rathausbrand genau diese wunderbare Räumlichkeit unwiederbringlich. So bleibt der Besuch der Südtiroler Delegation an der Mathias-von-Flurl-Schule für uns Beteiligten in ganz spezieller Erinnerung.

Im Straubinger Tagblatt wurde hierzu am 3. November 2016 Folgendes berichtet:

Berufliche Bildung nähergebracht

Südtiroler Delegation zu Besuch an der kaufmännischen Berufsschule

Vertreter der beruflichen Bildung Südtirols und der deutschen Schulen der Autonomen Provinz Bozen ließen sich nach einer herzlichen Begrüßung und Vorstellung durch Schulleiter Werner Kiese über die praktische Umsetzung der dualen Ausbildung speziell an der Mathias-von-Flurl-Schule informieren. Dabei standen die qualitative Unterrichtsentwicklung und die Arbeit mit den sogenannten kompetenzorientierten Lehrplänen im Vordergrund. Das Qualitätsmanagementsystem der niederbayerischen Berufsschulen allgemein und speziell die Umsetzung an der kaufmännischen Berufsschule überzeugte vor allem durch die systematische, transparente und alle Beteiligten einbindende Vorgehensweise.

Ein Blick auf die sehr intensive Lehrerausbildung in Bayern und im Seminar der kaufmännischen Berufsschule machte hier große Unterschiede zum System der Südtiroler deutlich. Grundsätzlich wird der quantitativen Lehrlingsausbildung in Südtirol eine etwas geringere Rolle als in Bayern zugemessen, was den Betrieben in der Besetzung der Stellen mit qualitativ gut gerüsteten Mitarbeitern durchaus Sorgen bereitet. Die Ausbildung in der dualen Form wird dennoch kaum ausgeweitet. Die Berufsbildung in allen Branchen, ob handwerklich-technisch, kaufmännisch oder medizinisch etc., erfolgt im genauen Gegenteil zu Bayern mit einem hohen Prozentsatz überwiegend über das System der Berufsfachschulen mit rein schulischer Vorbereitung auf den direkten Einstieg in den Beruf. Entsprechend beeindruckt zeigten sich die Gäste nachdem sie das Konzept der dualen Ausbildung über die live miterlebten Unterrichte und die auf betriebliche Handlungskompetenz ausgelegte Vorgehensweise an der Schule nachvollziehen konnten. Dass dies als so positiv wahrgenommen werden kann, sei wohl auch der hervorragenden Lehrerausbildung in Bayern geschuldet, vermutete ein Vertreter der Behörde der Lehrerbildung Südtirols. In der Provinz Bozen ist der Lehrberuf leichter zugänglich, allerdings wird je nach qualitativer Vorbildung unterschiedlich entlohnt. Für die unterrichtliche und erzieherische Abstimmung seien diese Ausgangsvoraussetzungen mit Bayern nicht vergleichbar, berichtete eine Lehrerin, obwohl ebenso eine grundsätzliche Lehrplanvorgabe vorhanden sei. Ein anschließender Austausch mit Schülern und Lehrkräften, die in Südtirol Lehrpersonen genannt werden, rundete das Bild ab und konnte viele Fragen klären.

Nach einem intensiven Tag an der Flurl-Berufsschule sollten die Gäste selbstverständlich auch noch die Stadt Straubing selbst kennen lernen. In vorabendlicher Stimmung und unter sachkundiger Gästeführung wurde bei den Besuchern die Lust auf „noch mehr Straubing" geweckt.

Eine sehr wertschätzende Abrundung ihres beeindruckenden Besuchstages, wie von allen Gästen immer wieder persönlich zum Ausdruck gebracht wurde, bescherte ihnen Oberbürgermeister Markus Pannermayr beim Empfang im Blauen Salon des Rathauses. Pannermayr vervollständigte den Besuchern das Bild Straubings als wirtschaftlich, wissenschaftlich und kulturell bestens geprägte, gut entwickelte und mit Weitsicht agierende Stadt. Dass den Schulen, allgemein wie auch auf die berufliche Bildung bezogen, dabei seitens der Stadt und des Landkreises große Bedeutung beigemessen wird, machte er ebenso deutlich.

Mit viel „geistigem Gepäck" gerüstet und einem großen Dank an alle Beteiligten durch den Bereichsdirektor der Lehrerfortbildungsbehörde Südtirols, Markus Costabiei, und dem Direktor der Südtiroler Behörde für Bildungsplanung und -entwicklung, verabschiedeten sich die Gäste mit dem ausdrücklichen Wunsch Straubing wiederzusehen.

 

Wir danken der Regierung von Niederbayern, insbesondere Herrn StD Thomas Pachtner, für das Vertrauen, das er uns durch den Besuch unserer Schule mit den Fachleuten der Südtiroler Schulaufsicht bzw. übergeordneten Behörde der Lehrerbildung, den Bozener Schulleitern und Lehrpersonen entgegen gebracht hat. Wir hatten viel Freude bei der Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung. Ebenso wie durch die schönen Evaluationsergebnisse seitens unserer Gäste.

 

Silvia Obermeier-Fenzl, StD

Stellvertretende Schulleiterin

Schulentwicklungsarbeit im Schuljahr 2015/2016

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QmbS Team 2015/2016

Qualitätsmanagement ist ein fortlaufender Prozess – das ist sicher nichts Neues. Das bedeutet aber auch, dass es trotz konkreter, klar definierter Planungen sowohl kurz-, mittel wie auch längerfristig immer wieder Denkanstöße, Motivation, Inspiration und fachlichen Input bedarf, um optimal weiterarbeiten und die gesteckten Ziele erreichen zu können. Der Pädagogische Tag als Start in das jeweils neue Schuljahr scheint uns als Fixpunkt für diese Arbeit und Überlegungen immer wieder ein gut gewählter Zeitpunkt zu sein. Einige Stunden „am Stück" kann das Kollegium hierbei gemeinsam an den Jahreszielen feilen, die Aktionspläne entsprechend ausrichten und vor allem auch an entsprechenden Maßnahmen arbeiten.

Als Maßnahme zum Ziel der individuellen Förderung ist im Schulentwicklungsprogramm – insbesondere im Abschnitt der Aktionspläne – die Anwendung differenzierter Unterrichtsmaterialien / Übungsaufgaben festgehalten. Dazu bedarf es viel Erarbeitungsaufwand und vor allem auch Know-How.

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Begrüßung durch Herrn OStD Kiese

So starteten wir am Pädagogischen Tag vor Schuljahresbeginn nach der Begrüßung durch unseren Schulleiter, OStD Werner Kiese,  und QmbS-Teamleiter OStR Hans-Peter Detterbeck, der auch die Moderation übernahm, mit dem Input-Referat „Haus der Individuellen Förderung", erarbeitet und erläutert von unseren Kolleginnen StRin Daniel Maierhofer und OStRin Susanne Vaitl.

Praktische Umsetzungsbeispiele zeigten uns in anschaulicher und bestens nachvollziehbarer Weise die Kolleginnen OStRin Ingeborg Hack, OStRin Susanne Sigl und StRin Daniela Höfl. Dann ging es selbst ans Werk. Nach der unterstützenden Einführung arbeiteten die Lehrkräfte in Teams weiter, um für ihren Fachbereich und Unterricht zugeschnittene und differenzierende Übungsaufgaben zu entwickeln – mit Erfolg wie sich nach getaner Arbeit erwies.

Schulleitung und Kollegen belohnten die gut nachvollziehbaren Ausführungen mit großem Applaus und symbolischem Danke-Präsent.

1,5 Stunden des Tages waren zum Ende getaner Arbeit der Lehrergesundheit (zugehörig zu unseren weiteren Ziels des guten Schulklimas) gewidmet. Physiotherapeutin Katrin Zwickl versuchte in einem „Anti-Stress-Workshop" Lehrern das Handwerkszeug mitzugeben, belastenden Situationen im Schulalltag auszugleichen. Maßnahmen zum Erhalt der körperlichen Fitness und des Ausgleichs in kleinen Schritten sind hierbei bereits hilfreich.

So gestärkt konnte der Unterrichtsalltag am nächsten Tag beginnen und Lehrer wie Schüler – hoffentlich - davon profitieren, vor allem nachhaltig durch das ganze Schuljahr. Umsetzungsarbeit ist letztendlich das Entscheidende an der Qualitätsentwicklung.

Damit auch das gelingt, ist es an unsere Schule üblich, dass in jeder Sitzung der Stand des Qualitätsmanagments reflektiert wird, ein geplanter Austausch stattfindet und das QmbS-Team jederzeit auch aktiv beratend zur Seite steht und Anregungen gibt. Das QmbS-Team, zu der übrigens auch der Schulleiter und die Schulleiter-Stellvertreterin gehören und in jeder Sitzung dabei sind, plant zudem selbst eine Jahres-Agenda.

Da jeder Einzelne unseres Teams kreativ, vorausschauend, ehrgeizig, kollegial-fürsorglich und vor allem schülerfokussiert ist, ist die Agenda-Liste meist am Schuljahresanfang schon sehr lang, unsere Protokolle beeindruckend. Vieles wird rasch bearbeitet, Vieles kommt wieder hinzu. Das Team ist jedoch in der Zwischenzeit so eingespielt, dass in unseren wöchentlichen Treffen (in diesem Schuljahr donnerstags) so strukturiert und systematisch gearbeitet werden kann, dass Erfolge schnell gegeben sind. Wir selbst staunen immer wieder, was uns so nebenbei auffällt und ohne großes Aufheben neben den eigentlichen Zielen umgesetzt werden kann. Anregungen dazu kommen durchaus auch von wachsamen Kollegen, Schülern und anderen Mitgliedern der Schulfamilie. Und das alles zusätzlich zu dem systematisch festgelegten Schulentwicklungsprogramm mit den jeweiligen Aktionsplänen, das zuletzt im Juli 2015 vom Berufsschulbeirat bestätigt wurde.

Das Qualitätsmanagement an der Mathias-von-Flurl-Schule hat sich definitiv etabliert!

Weniger Arbeit? Nicht wirklich! Aber zufrieden stellendere Ergebnisse, sensitivere Mitglieder der Schulfamilie, mehr Bewegung und vor allem bessere Wahrnehmung der jeweils eigenen Arbeit und der der Anderen. Unsere Vorgehensweise in der Schulentwicklung verschafft auch dem Schüler im Qualitätsmanagement einen deutlich höheren Stellenwert. So konnten viele Anregungen, die die SMV im Schuljahr 2014/2015 bei allem Mitschülern über die Klassensprecher sammelten, festgehalten und teils bereits umgesetzt werden.

Zunächst aber spiegelten die Klassensprecher jeweils die Gesamtergebnisse der SMV-Klassensprecher-Konferenzen allen Mitschülern zurück. Abhängig von der Anzahl der Nennungen werden nun sukzessive die Anliegen der Schüler in Absprache mit den jeweils Betroffenen bearbeitet und immer wieder mit der Schülermitverantwortung reflektiert.

Um wieder einen vom QmbS-Team und den persönlichen Einschätzungen bzw. von den einzelnen Maßnahmen bzw. Zielen unabhängigen Überblick über die schulische Qualitätsarbeit und -entwicklung zu bekommen, wurde Anfang 2016 wieder eine Interne Evaluation durchgeführt. In langer, akribischer, fachlich anspruchsvoller und äußerst intensiver Vorbereitung durch die beiden Kolleginnen OStRin Susanne Sigl und OStRin Susanne Vaitl wurden für unser Schulentwicklungsprogramm mit Hauptaugenmerk auf die Individuelle Förderung passgenaue Fragebögen entwickelt, im QmbS-Team abgestimmt, über das unabhängige und individuell-flexible Programm „grafstat" befragungsfähig und auswertbar gemacht und die Durchführung mit fast 1700 Schülern und dem gesamten Kollegium geplant.

Sehr positive Rückmeldungen bekam das gesamte QmbS-Team um OStR Hans-Peter Detterbeck auch für die absolut reibungslose und „unterrichtsschonende" Zeit der Befragungsdurchführung, bei der jede Klasse und jede Lehrkraft durch ein QmbS-Teammitglied bei der formalen Abwicklung begleitet wurde.

Auch die Ergebnisse können sich erfreulicherweise sehen lassen. Die Auswertung, die wiederum die beiden Kolleginnen OStRin Susanne Sigl und OStRin Susanne Vaitl vornahmen, wurde den Fachbetreuern in einer gemeinsamen Konferenz als Gesamtergebnis vorgestellt und auch fachbereichsbezogen übergeben. Die Schülerbefragungsergebnisse (gesamt) wurden anschließend in der Homepage zur Ergebniseinsicht für die Schüler veröffentlicht unter www.bs2-straubing.de – Unsere Schule – QmbS – Ergebnisse Interne Evaluation.

In den Fachbereichen wurden die eigenen Auswertungsergebnisse als Voraussetzung für die Weiterarbeit analysiert. Ein Umgehen mit den Ergebnissen erfolgt durch die Fachbetreuer und ihre Kollegen des Fachbereiches mittlerweile routiniert. Selbstverständlich gilt dies auch für die Schulleitung. Wir danken dem Mathias-von-Flurl-Kollegium für die (erfreuliche) Rückmeldung und versichern, auch unsere Ziele zugunsten der Schulfamilie kontinuierlich zu verfolgen.

Die Schulentwicklungsarbeit gehört zu unserem Alltag. So war das QmbS-Team auch der einhelligen Meinung, dass wir am Tag der offenen Tür den Gästen bei Interesse die Gelegenheit geben sollten, unser Qualitätsmanagementsystem mit den bisherigen Ergebnissen und Arbeiten kennen zu lernen. Um überhaupt auf unser Angebot aufmerksam machen zu können, musste ein Eyecatcher her. Studienreferendar im Zweigschuleinsatz Stefan Kremerskothen bot seine fachliche Hilfe in Sachen Gestaltung an und setzte die Wünsche des QmbS-Teams hervorragend um – der digitale Entwurf für ein QmbS-Roll-up war geschaffen.

Pünktlich zum Tag der offenen Tür lieferte das Straubinger Unternehmen Kroul die reale Variante und wir einen freundlichen Empfang und die Dokumentation unseres QmbS-Prozesses in Form von Info-Mappen. Betreut wurde der Stand von Mitgliedern des QmbS-Teams unter der Federführung von Teamleiter OStR Hans-Peter Detterbeck.

Wir danken diesem regen, kompetenten und positiven QmbS-Team für die beeindruckend konsequente, überzeugte und überzeugende Schulentwicklungsarbeit, für die positive und hinterfragende Haltung, für die globale und Details wahrnehmende Denkweise, den selbstverständlich scheinenden Einsatz und die natürliche Identifikation mit der Mathias-von-Flurl-Schule zum Wohl der gesamten Schulfamilie.

Wir danken aber auch genauso dem Kollegium. Es ist schön zu wissen, dass die Anregungen auf fruchtbaren Boden fallen, dass Schulentwicklung ernst genommen und vom Kollegium getragen wird, dass jedem Schulqualität wichtig ist und dass jeder einzelne bereit ist, über seine wertvollen Pflichtaufgaben als Lehrer hinaus seinen Beitrag zu leisten.

Für die Schulleitung und das QmbS-Team

Silvia Obermeier-Fenzl

Schulentwicklungsarbeit im Schuljahr 2014/2015

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OStRin Susanne Vaitl und StRin Daniela Maierhofer gaben fachlich-wesentlichen Input zur „Individuellen Förderung".

 

Nachdem im vorherigen Schuljahr die Nacharbeit zur Externen Evaluation mit Ergebnisanalysen und dem Verfahren der weiteren Planungen im Mittelpunkt unserer Schulentwicklungsarbeit stand, wurde in diesem Schuljahr viel Energie darauf verwendet, die Basis zu schaffen, um an dem für notwendig erachteten Ziel der individuellen Förderung unserer Schüler zu arbeiten. Und bevor der Zielvereinbarungsvertrag mit der Regierung von Niederbayern geschlossen wurde, mussten wir sicher gehen, dass wir das „Handwerkszeug" und die Möglichkeiten dazu haben, die Handlungs- bzw. Aktionspläne so zu gestalten, dass wir zielführend arbeiten können. Das bedeutete, dass wir uns unabhängig von den nicht immer optimal erscheinenden Rahmenbedingungen zunächst z.B. über Infomaterialien und in Schulinternen Lehrerfortbildungen bzw. sonstigen Fortbildungen fit gemacht haben, was die Möglichkeiten der individuellen Förderung im Rahmen des Unterrichts anbelangte.

Eine ganz wertvolle Hilfe hierzu war die gemeinsame Arbeit am Pädagogischen Tag.

Dieser Pädagogische Tag zu Beginn des neuen Schuljahres stand ganz im Zeichen der Prozessplanung für unser neues Qualitätsziel:

„Wir fördern unsere Schüler entsprechend ihrer individuellen Begabungen und Möglichkeiten."

Im Vorfeld wurde die Formulierung des vom Lehrerkollegium zum Ende des Schuljahres 2013/14 endgültig festgelegten und formulierten Zielvorschlages ablaufgemäß mit Ltd. RSchD Franz Thurner, Schulaufsicht der Regierung von Niederbayern, abgesprochen, so dass mit Beginn des aktuellen Schuljahres die Planungsphase bzgl. sinnvoller Maßnahmen, Zeitplanung etc. starten konnte.

Als Schulentwicklungsmoderatoren führten StD Klaus-Peter Bromme und OStR Hans-Peter Detterbeck einführend und koordinierend durch das Programm.

Nach einem äußerst wertvollen und schulpraktisch ausgelegten Input unserer Kolleginnen OStRin Susanne Vaitl und StRin Daniela Maierhofer zur Pädagogischen Grundhaltung und zu den Säulen der „Individuellen Förderung" (Pädagnostik, Unterricht individualisieren, Persönlichkeitsentwicklung, Schulleben) mit entsprechenden Methoden zur Unterrichtsarbeit widmeten wir uns aufgeteilt in Fachgruppen/Berufe der Entwicklung der speziellen Handlungspläne. Im Plenum stellten die Sprecher der jeweiligen Arbeitsgruppen ihre Entscheidungen und Planungen vor, Fragen dazu wurden beantwortet, ein Überblick geschaffen. Die endgültige Fertigstellung und Überarbeitung der Planungen erfolgte in den jeweiligen Fachgruppen nach dem Pädagogischen Tag.

Oben: OStR Hans-Peter Detterbeck und StD Klaus-Peter Bromme moderierten den Prozess

der Zielvereinbarung und Handlungsplanung

Unten: Das Lehrerkollegium informiert sich über Methoden zur „Individuellen Förderung".


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Die Kolleginnen und Kollegen führten perfekt durch den Pädagogischen Tag.

 

Bis Ende November hatten die Teams in den Fachbereichen nun Zeit, die geplanten Maßnahmen zu terminieren, Verantwortlichkeiten festzulegen, Evaluationsmöglichkeiten und Indikatoren sowohl zu den Maßnahmen als auch zur Zielüberprüfung selbst in den Aktionsplänen festzuhalten. Diese wurden überwiegend sehr detailliert ausgearbeitet und dokumentiert. Für uns vom QmbS-Team und der Schulleitung stand nun endgültig fest, dass die Vorarbeit der Lehrkräfte zur Ziel- und Handlungsvereinbarung so überzeugt, gut, klar und zielweisend erfolgt war, dass wir den Vertrag unsererseits nun vorlegen konnten.

Seither ist die Umsetzungsphase für dieses Ziel in vollem Gange. Fachbetreuer und QmbS-Teammitglieder begleiten diesen Prozess ebenso kontinuierlich weiter, wie bereits mit den bestehenden Zielen „Wir haben Disziplin im Klassenzimmer" und „Wir nehmen unser Schulklima positiv wahr" verfahren wird.

Zu den zuletzt genannten Zielen wurde beim Nachmittagsprogramm des Pädagogischen Tages noch eine geplante Maßnahme umgesetzt, die große Begeisterung fand.

OStRin Martina Ostermaier führte theoretisch-methodisch und praktisch in die Entspannungs-, Rückenschonungs- und Konzentrationsmethode des „Moving" ein. Die damit verbundenen Übungen können in wenigen Minuten - auch im Unterricht mit Schülern - durchgeführt werden und erzielen erfahrungsgemäß regelmäßig angewendet hilfreiche Erfolge.

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Referentin OStRin Martina Ostermaier, Schulleiter OStD Werner Kiese und StD Harald Dietlmeier erwarten das Lehrerkollegium zum 2. Programmteil des Pädagogischen Tages.

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Äußerst professionell, überzeugend und anschaulich bringt OStRin Martina Ostermaier der Schulleitung und dem Lehrerkollegium „Moving" nahe.

Wir danken den Referentinnen StRin Daniela Maierhofer, OStRin Martina Ostermaier und OStRin Susanne Vaitl und den Schulentwicklungsmoderatoren StD Klaus-Peter Bromme und OStR Hans-Peter Detterbeck ganz herzlich für die professionelle Vorbereitung und Durchführung des Pädagogischen Tages zusammen mit dem Lehrerkollegium und der Schulleitung.

Großer Dank gilt unserem QmbS-Team. Mit echter Überzeugung und nicht nachlassendem Einsatz im Rahmen des QmbS-Prozesses behalten OStR Hans-Peter Detterbeck als Teamleiter, OStRin Ingeborg Hack, StR Marco Reitberger, OStRin Susanne Sigl, StRin Daniela Sturm und OStRin Susanne Vaitl zusammen mit der Schulleitung eine stets positive Entwicklung für alle an der Schule Beteiligten im Auge.

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Mit gutem Gefühl bzgl. der Weiterentwicklung unseres Qualitätsverständnisses und mit Aufgeschlossenheit für Neues kann die Schulfamilie die täglichen Aufgaben und Herausforderungen annehmen und bewältigen.

Für die Schulleitung

Silvia Obermeier-Fenzl

Externe Evaluation an der Mathias-von-Flurl-Schule!

Unsere Schule unterzieht sich im Rahmen der Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung einer externen Evaluation. Das bedeutet, dass vier nicht zur Schule gehörende Experten  sich ein Bild über die Arbeit an unserer Schule verschaffen und uns dies in einem Bericht widerspiegeln. Daraus kann die Schule die Weiterarbeit qualitätssichernder und qualitätsentwickelnder Maßnahmen ableiten.

 

Die Instrumente hierfür sind:

 

Im Vorfeld:

  • Die Auswertung der Onlinebefragung, an der bereits alle Schulbeteiligten (Schüler, Ausbildungsbetriebe, Lehrkräfte) teilnehmen konnten.
  • Das von der Schule nach vorgegebenen Kriterien erstellte Schulportfolio.

Während der Schulbesuchstage im Zeitraum vom 22.01.2014 bis 24.01.2014:

  • Unterrichtsbesuche
  • Interviews mit Gruppen der an Schule Beteiligten.
  • Schulhausrundgang

Für die Teilnahme an der bereits erfolgten Onlinebefragung danken wir den Schülern, Ausbildungsbetrieben und Lehrkräften.

 

Falls Sie Fragen zur externen Evaluation haben, können Sie sich gerne an die Schulleitung, den Qualitätsbeauftragten oder auch den Klassenlehrer wenden.

 

Weiterführende Informationen erhalten Sie auch unter:

http://www.isb.bayern.de/schulartuebergreifendes/qualitaetssicherung-schulentwicklung/evaluation/

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Quelle: www.isb.bayern.de

Qualitätsentwicklung im Schuljahr 2012/13

In die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Schulqualität ist grundsätzlich und nach wie vor das gesamte Lehrerkollegium eingebunden. Gute Ideen, stetes Dranbleiben, Umsetzen von Aktionsplänen, Einhalten von Terminen,  Überprüfen der Ergebnisse, Reflexion der Veränderungen – nicht alles kann natürlich von allen durchgeführt werden, daher ist die Arbeit des QmbS-Teams in enger Abstimmung mit der „Zwischeninstanz Fachbetreuer" das A und O.

Schön ist dabei, dass die Arbeit an der Qualitätsentwicklung zum Alltag gehört, schon routinierter abläuft und Früchte trägt. Gut ist auch, dass das schriftliche Festhalten unserer Zielumsetzung für die nötige Prioritätensetzung sorgt, wenn im Alltag immer wieder neue Herausforderungen und Ideen dazukommen.

Eine dieser Herausforderungen war auch die personelle Veränderung im QmbS-Team. Auf OStDin Angela Hendschke-Lug, die mit uns als QmbS-Teammitglied der ersten Stunde immer höchst kompetent zur Schulentwicklung beigetragen hat, mussten wir in diesem Schuljahr verzichten. Sie widmet sich seither als Seminarvorstand ganz der verantwortungsvollen Aufgabe der Lehrerausbildung. Wir danken Frau Hendschke-Lug sehr für die äußerst angenehme und fruchtbare Zusammenarbeit im QmbS-Team, ihre hervorragenden Tipps und ihre wertvollen Beiträge. Wir freuen uns nun umso mehr, dass unsere „neue" Seminarlehrerin I Wirtschaft OStRin Susanne Vaitl nach der schulinternen Ausschreibung dieser Aufgabe sofort im QmbS-Team mitarbeiten wollte. Sie stellt mit uns sicher, dass wir im Team auch immer gut beraten und auf dem neuesten Stand sind, was die Ziele, Maßnahmen und Methoden der Unterrichtsqualität betreffen. Wir freuen uns auch sehr darüber, dass StRin Ingeborg Hack nun auch das Team verstärkt. Als Leiterin der Aktionsgruppe „Stundenpool" war auch sie seit Einführung von QmbS aktiv dabei und konnte sich mit nahtlosem Übergang professionell ins QmbS-Team einbringen.

Auch StRin Susanne Sigl kann nun nach ihrer Rückkehr aus der Elternzeit unser QmbS-Team und damit den Schulentwicklungsprozess  ab dem zweiten Schulhalbjahr wieder unterstützen.

Leider erhielten wir kurz vor Redaktionsschluss Nachricht über die nächste personelle Veränderung. Unser seit Einführung von QmbS mit für das Individualfeedback zuständiges Teammitglied StR Jürgen Fellberg wird sich an den Heimatort versetzen lassen. Wir danken auch ihm für seine Unterstützung, vor allem bei der Etablierung des Individualfeedbacks im Kollegium.

Nachdem aber der QmbS-Prozess an unserer Schule, wenn auch noch nicht verselbstständigt, so doch gut verankert ist, werden wir mit Sicherheit wieder Kollegen für die Mitarbeit in unserem aufgeschlossenem QmbS-Team begeistern können.

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Interne Evaluation

Liebe Schülerinnen und Schüler, sehr geehrte Ausbildungsbetriebe, wir danken für Ihr Feedback!!!

 

Qualitätsentwicklung ist uns stets ein großes Anliegen, deshalb beleuchten wir unsere Arbeit immer wieder bewusst u.a. durch eine sog. Interne Evaluation. Sie haben uns dabei durch Ihre Teilnahme bei der Befragung sehr unterstützt. Danke dafür!

Wenn Sie wissen möchten, welche Rückmeldungen unsere Mathias-von-Flurl-Schule insgesamt bekommen hat, werfen Sie doch einen Blick in die Auswertung!

Ansonsten gilt: Für konstruktive Anregungen sind wir immer dankbar!!     ...weiter...

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Externe Evaluation

QmbS wird vervollständigt durch die in Bayern bereits etablierte Externe Evaluation, mit deren Qualitätskriterien das QmbS-Modell kompatibel ist. 

Dafür ist ein Evaluationsportal unter http://www.isb.bayern.de/schulartuebergreifendes/qualitaetssicherung-schulentwicklung/evaluation/externe_evaluation/ eingerichtet worden.


In diesem Portal werdem die wichtigsten Fragen rund um die externe Evaluation beantwortet.

Zusätzlich steht ein Manual zum Download zur Verfügung.

Das Manual beantwortet häufig gestellte Fragen zum Thema externe Evaluation. Es dient der Information über Konzeption, Ziele, Methoden, Umsetzung und Konsequenzen der externen Evaluation in Bayern.

 

Im Schuljahr Januar 2014 werden wir erneut extern evaluiert und erhalten dann ein Feedback über die Sicht von außen auf unsere Schule.

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Individualfeedback

Zu Beginn des Schuljahres 2012/13 konnte die allgemeine Auswertung über die Individualfeedbacks des letzten Schuljahres 2011/12 erfolgen:

Festzustellen war, dass sich bis auf einzelne Lehrkräfte alle –teils mehrfach - Individualfeedbacks eingeholt haben, nur wenige Klassen wurden nicht befragt. Die meisten anderen sogar mehrmalig auf das Schuljahr verteilt und durch verschiedene Lehrkräfte. Als Instrumente des Schülerfeedbacks wurde am Häufigsten der im QmbS-Team erarbeitete Fragebogen verwendet, aber auch die Zielscheibe, das Lehrerzeugnis, das mündliches Feedback und vor allem die Resonanzgruppenarbeit wurde gut angenommen.

Besonders erfreulich war die Zunahme der Kollegialen Hospitationen auf 23 Unterrichtsbesuche im Schuljahr.

Die daraus gewonnen Erkenntnisse bieten eine gute Ergänzung zur Selbstreflexion und sind optimale Basis für die Verbesserung der Lehrer-Schüler-Arbeit.

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Prozesssteuerung

QmbS – Ziele und Prozesssteuerung im Schuljahr 2012/13 – Status Quo

Die Überprüfung unserer Aktionspläne hinsichtlich der Einhaltung der Termine bzw. damit verbunden der Erfüllung unserer Ziele war Basis für die Weiterarbeit an der Qualitätsentwicklung mithilfe von QmbS.

 

Ziel 1 „Wir haben Arbeitserleichterung durch einen Stundenpool"

(Gruppenleiterin StRin Ingeborg Hack)

Das ursprüngliche Ziel, eine bestimmte Anzahl von Lehr- und Lernsituationen für jeden zugänglich als Stundenpool hinterlegt zu haben, ist erfüllt. Die für sinnvoll erachtete Erweiterung erfolgte abhängig von den Fachbereichen noch von zögerlich bis vollständig vorhanden. Für einige Fachbereiche hat sich sogar die optimale Situation eingestellt, dass sämtliche Unterrichtsunterlagen miteinander erarbeitet wurden und der gesamte Unterricht dieser Fachbereiche bzw. Berufe für die Kollegen zur Verfügung steht und kontinuierlich verwendet wird. Als noch nicht zur Zufriedenheit ausgereift betrachtet das QmbS-Team die Struktur der Hinterlegung im Intranet. Als Anregung wurde in der letzten QmbS-Sitzung über die Möglichkeit beraten, den Lehrkräften eine Liste bzw. Übersicht der erstellten Lehr- und Lernsituationen zur Verfügung zu stellen.

Dies und die Frage nach dem evtl. weiteren Bedarf von zu erstellenden Lernsituationen soll beim Kollegium erfragt werden, bevor dieses aktive Ziel in ein Erhaltungsziel übergeführt wird und der Stundenpool nur noch aktualisiert und gepflegt wird.

 

Ziel 2 „Wir präsentieren uns in der Öffentlichkeit einheitlich"

(Gruppenleiter OStR Werner Winter)

Als absolut erfreulich erwies sich die Überprüfung des 2. Zieles unseres Schulspezifischen Qualitätsverständnisses (SQV). Bis auf 2 Maßnahmen, die in diesem Schuljahr auch noch zum Abschluss kommen bzw. bei Redaktionsschluss kurz davor stehen, sind alle Maßnahmen umgesetzt und unser Ziel erreicht. Wenn dieses Ziel nach Abstimmung im Kollegium in ein Erhaltungsziel umgewandelt wird, wird dies natürlich nicht bedeuten, dass hieran nicht mehr gearbeitet werden muss. Gerade die Pflege der homepage, Veröffentlichungen jeder Art, Fotodokumentationen, Organigramme und vieles mehr werden weiterhin einen großen Zeitaufwand und viel Kreativität erfordern.

 

Ziel 3 „Wir haben Disziplin im Klassenzimmer"

(Gruppenleiterin StRin Katja Schötz)

In den relativ früh angesetzten Fachsitzungen des 1. Schulhalbjahres überprüften die Fachbetreuer zusammen mit den Lehrkräften die Ergebnisse dieses Zieles aus dem vorangegangenen Schuljahr und stellten nahezu durchgängig fest, dass die Maßnahmen der Zielerfüllung dienlich waren und in den meisten Klassen, die in den Aktionsplänen vorgesehen waren, das Ziel erfüllt werden konnte.

Bedingt durch den Wechsel der Klassen und das erneute Auftauchen einiger Problemfelder in neuen Klassen wurden für das Schuljahr 2012/13 neue Aktionspläne, abgestimmt auf die jeweilige Klassen und Fachbereiche, erstellt. Die Überprüfung der Zielerfüllung erfolgt in den geplanten Zeitabständen in erster Linie durch Beobachtung und Reflexionen der in der Klasse unterrichtenden Lehrkräfte bzw. durch die Schülerfeedbacks. Bei Bedarf wurden Ergänzungen vorgenommen.

Der Zeitpunkt, um darüber abzustimmen, das Ziel generell als Erhaltungsziel festzulegen, schien dem QmbS-Team noch nicht gegeben. Für ein methodisches Ausbauen und stärkeres Manifestieren der Maßnahmen ist ein weiteres Jahr geplant.

 

Ziel 4 „ Wir fördern unsere Schüler individuell"

(Gruppenleiterin StRin Daniela Maierhofer/ ?)

Die Maßnahmen dieses Zieles konnten in einigen Fachbereichen erfolgreich umgesetzt werden, sei es durch die Teamstunden mit individueller Zuwendung, durch die Einführung von Förderstunden für Späteinsteiger, die Zusammenarbeit mit dem DEB als Träger der ausbildungsbegleitenden Hilfen u.a.. Auch hier arbeiten die Fachbereiche mittlerweile eigenständig teils in Untergruppen, deren Ergebnisse in den Fachsitzungen immer wieder zusammengeführt werden.

Unabhängig von den Fachsitzungen selbst informieren sich die Fachbetreuer gegenseitig in den Fachbetreuer - Schulleitungssitzungen wieder über den jeweiligen Stand der Dinge und tauschen so auch Ideen und Kompetenzen aus und unterstützen sich untereinander. Übrigens so nebenbei: Dies ist eine wichtige Plattform auch deshalb, weil die Identifikation mit der gesamten Schule und nicht nur fokussiert auf den jeweiligen Fachbereich deutlich wird.

Was die Erfüllung des weit gesteckten und sehr anspruchsvollen Zieles der individuellen Förderung anbelangt, so sehen wir noch große Aufgaben, die bewusst sukzessive angegangen werden, da hier bei dem Anspruch des Tiefganges mittel- und langfristig Strukturen zu verändern sind, die Lehrkräfte selbst weitere Kompetenzen erwerben wollen und die nötigen Ressourcen nicht kurzfristig und ausreichend zu stellen sind. Also ein Ziel, das wir in Etappen erfüllen und daher immer wieder mit ergänzenden Maßnahmen aufgreifen werden.

Wichtig erscheint uns an dieser Stelle unbedingt, dem Lehrerkollegium zu danken für die aktive Mitarbeit und auch für das Mittragen gemeinschaftlicher Beschlüsse. Ein Danke geht vor allem an jene, die sich kontinuierlich und mit viel Aufwand für die Schule und damit auch für die Kollegen einsetzen. Natürlich immer mit dem Hintergrund, den Schülern eine wirklich gute Schule mit Kompetenz, Menschlichkeit und auch schönem außerunterrichtlichen Miteinander bieten zu können – korrektes Arbeiten und Spaß inklusive.

 

Resümee

Wir sind der Meinung, dass seit der intensiven Beschäftigung mit Schulentwicklung und der Einführung von QmbS vieles systematischer und zielgerichteter in Angriff genommen und Anregungen und Anliegen verwirklicht wurden. Dabei entstanden zudem wertvolle Nebenschauplätze und Nebeneffekte.

Bei dem täglichen Bemühen um Maßnahmenerfüllung und Zielerreichung im Einzelnen übersieht man leicht und oft die gesamten Ergebnisse der Qualitätsentwicklungsarbeit und die o.g. wichtigen Nebeneffekte.

Um dem Kollegium rückschauend einen Überblick über das bisherige erfolgreiche Arbeiten an der Qualitätsentwicklung zu geben, hat das QmbS-Team eine exemplarische Liste darüber erstellt, welche Maßnahmen der Zielführung dienlich waren und welche Anregungen daraus erwachsen sind und umgesetzt wurden:

Maßnahmenbeispiele zu Ziel 1 „Wir haben Arbeitserleichterung durch einen Stundenpool"

· SchiLF zur Erstellung von Lehr-Lern-Situationen· Erstellung und digitale Hinterlegung des Stundenpools · Schulungen zur Methodenvielfalt im Unterricht· Segel BS (Geber und Nehmer)· Erstellung von Methodentrainings für Schüler am Schuljahresanfang· Verbesserte Teamarbeit im Kollegium („Teamstunde", Austausch von Materialien u.a.)· Verbesserten Ausstattungsbedingungen zur Ermöglichung besserer Methoden- und Medienvielfalt in allen Klassenzimmern· Stundentauscherleichterung über Fachbetreuer·

Maßnahmenbeispiele zu Ziel 2 „Wir präsentieren uns in der Öffentlichkeit einheitlich"

· Erstellung eines Schullogos· Begrüßungsgeheft/ -mappe für neue Schüler· Präsentationsmappen für Abschlusszeugnisse u.a.· Schülergerechtes Organigramm im Eingangsbereich· Gestalterisch einheitliche Visitenkarten für Lehrkräfte mit Schulung· Gestaltung und Pflege einer neuen Homepage/Website (mit QR-Code/App für Smartphones etc.)· Zugänglichmachung der Schulformulare im Internet· Erhöhung der Attraktivität und Besucherzahl der Abschlussfeiern· Digitales Schwarzes Brett im Eingangsbereich· Digitalisierte Vertretungspläne im Internet / QR-Code · Flyer (in Endphase der Fertigstellung)· Förderverein (in Endphase der Gründung)

Maßnahmenbeispiele zu Ziel 3 „Wir haben Disziplin im Klassenzimmer"

· SchiLF zur Disziplin im Klassenzimmer· Lernzirkel „Benimm-Regeln"· Disziplin und Klassenklimaverbesserung durch Erlebnispädagogik · Anschaffungen für Schüler zur Förderung ihrer Teamfähigkeit durch gemeinsame Pausengestaltung (Kickerkästen / mehr Gruppensitzgelegenheiten im Pausenhof)· Gezielte Schülereinzelgespräche · Vereinbarung über Eintragungen in die Klassentagebücher

Maßnahmenbeispiele zu Ziel 4 „ Wir fördern unsere Schüler individuell"

· Materialordner „Möglichkeiten der Inneren Differenzierung"· SchiLF zur Inneren Differenzierung · Vermehrte Teamstunden in sehr heterogenen Klassen· Sonderprogramm für einzelne Schüler im Bereich Rechnungswesen/Büro·

Sonstige Beispielmaßnahmen zur Qualitätssteigerung und Zielerhaltung

· Schuleigenes E-Mail-Konto für jeden Lehrer· Verbesserte Konferenzkultur · Verwaltungsvereinfachung und –vereinheitlichung· Überarbeitung und Digitalisierung des Formularwesen mit Hinterlegung im Intranet· Hausmeisterbuch· Büromateriallager im Lehrerzimmer· Stärkere Einbindung der Fachbetreuer in die Stundenplanung· Stärkere Wahrnehmung der Verbesserungsprozesse durch Schüler · Stärkere Einbindung der SMV in Veränderungsprozesse· und und und ...

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QmbS-Beauftragter OStR Hans Detterbeck

Mathias-von-Flurl-Schule

Staatliche Berufsschule II

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