Ich begrüße Sie auf der Seite des Studienseminars für das Fach Katholische Religionslehre an beruflichen Schulen in Ostbayern.

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Religion unterrichten

Seminar für Katholischen Religionsunterricht an beruflichen Schulen
- Ostbayern -

Der theoretischen Ausbildung an der Universität folgt im zweiten Ausbildungsabschnitt das zweijährige Referendariat. Für Katholische Religionslehre an beruflichen Schulen findet diese praktische Ausbildung in Ostbayern in Straubing statt.

Diese Ausbildung endet mit der bestandenen Zweiten Staatsprüfung und der Verleihung der kirchlichen Lehrerlaubnis "Missio Canonica".

 

Ausbildungsinhalte des Seminars

1. Erläuterung des Lehrplans und des richtigen Umgangs mit ihm.

2. Vorstellung wichtiger und sinnvoller Literatur zum Religionsunterricht.

3. Lehrversuche mit intensiver Reflexion in der Gruppe.

4. Richtiges Vorgehen bei der Leistungserhebung.

5. Training sinnvoller Methoden im Religionsunterricht.

6. Unterrichtsbesuche durch den Seminarlehrer mit anschließender Besprechung.

7. Vertrautmachen mit den Anliegen des Schulpastorals.

 

Veranstaltungen des Seminars

Im Rahmen des Seminars werden folgende Veranstaltungen durchgeführt: 

  • Studienfahrt nach Rom
  • Wochenendseminar (zu einem pädagogisch-didaktischen Thema)
  • Gespräch mit dem Schulbeauftragten der Diözese
  • Exkursionen (z. B. JVA)
  • Feierliche Verleihung der "Missio Canonica"

„Herzlich Willkommen im schönsten Schulgebäude Niederbayerns!“

Fünf Referendare mit Zweitfach Kath. Religion haben an der Mathias-von-Flurl-Schule ihre Ausbildung begonnen.

(rechts nach links: OStD Werner Kiese, StDin Eva Geist, StRef Antonius Wist, StRefin Andrea Jakisch, StRef Rupert Heindl, StRef Alexander Schäfer, StRef Johann Zeilberger, StD Hans-Peter Adam)

 

Wie sehr Schulleiter Werner Kiese von „seiner" Schule überzeugt ist, konnten die fünf Referendare mit Unterrichtsfach Kath. Religion am Freitag, den 14. September erleben.

Gleich zum Beginn seiner Begrüßung ging er auf die historische Bedeutung der Mathias-von-Flurl-Schule ein und betonte, dass die Mitarbeiterin der Schulleitung, StDin Eva Geist, nach ihrer Zeit am Kultusministerium gerne wieder an ihre Ausbildungsschule zurückkehrte. Er wünschte den jungen Lehrkräften, dass sie sich hier ebenso gut aufgehoben fühlen und für ihr anspruchsvolles Unterrichtsfach viele praktische Anregungen mitnehmen.

Seminarlehrer Hans-Peter Adam schloss sich diesen Wünschen gerne an und betonte, wie wichtig Offenheit und Eigenverantwortung für einen erfolgreichen Seminarablauf ist.

Nach einem Rundgang durch das Schulgebäude und organisatorischen Hinweisen zum Seminarablauf verabschiedete StD Adam die fünf „Neuen" mit vielen Eindrücken ins Wochenende.

Hans-Peter Adam

„Der Dom St. Peter ist in Stein ausgedrückte Sinngebung unseres ganzen Daseins“

Das Seminar Kath. Religionslehre Straubing beendet das Ausbildungsjahr mit einer Domführung in Regensburg

(Die Seminargruppe mit dem Schulbeauftragten der Diözese Domdekan Johannes Neumüller in der Domsakristei)

„Neben den 2000 Gotteshäusern im Bistum stellt der Dom ein besonderes, herausragendes Werk dar, da dieser eine Kathedrale ist, genannt nach der cathedra, dem Lehrstuhl des Bischofs. Der Dom dient der Verkündigung des Wortes Gottes und der Feier der Liturgie". Mit diesen Worten begrüßte Domdekan Johannes Neumüller die Seminargruppe aus Straubing und schlug gekonnt die Brücke zum Dienst der jungen Religionslehrkräfte, die am Ende ihres Referendariates an der Glaubensverkündigung mitwirken werden.

Anschaulich und auch mit einigen Überraschungen, die ansonsten den Augen des Dombesuchers verborgen bleiben, gelang es dem Schulbeauftragten die Aufmerksamkeit der Teilnehmer auf dem Rundgang durch das gotische Kirchengebäude zu wecken.

Am Ende der Führung stand die Erkenntnis, dass wir unseren Vorfahren dankbar sind, die so viel investiert haben, dass ein solch großartiges Bauwerk möglich geworden ist. Aber auch den vielen Fachleuten der Gegenwart, die nicht nur Reparaturen ausführen, sondern den Dom ständig weiterentwickeln. Denn es ist ein lebendiges Bauwerk, das die Generationen miteinander verbindet. „Dieses großartige Bauwerk ist in Stein ausgedrückte Sinngebung unseres ganzen Daseins".

Trotz seiner Terminfülle stellte sich Prälat Neumüller anschließend im Rahmen eines gemeinsamen Mittagessens den Fragen der Referendare über die „Missio Canonica" und den Herausforderungen des Religionsunterrichtes an berufsbildenden Schulen. Die Möglichkeit von den bisherigen Unterrichtserfahrungen im Zweitfach zu berichten, wurde gut genützt.

Mit guten Wünschen für den neuen Einsatzort im kommenden Schuljahr verabschiedete Seminarleiter StD Hans-Peter Adam einen außergewöhnlichen leistungsstarken Seminarkurs in die wohlverdienten Ferien.

StD Hans-Peter Adam

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(aufmerksame Zuhörer sowohl im Inneren,

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als auch vor dem Dom St.Peter)

„Unterrichten ist wie Schwimmen lernen!“

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Seminar Kath. Religionslehre-Prüfungsjahrgang 2019-S sagt ganz leise Servus

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Seminar Katholische Religion

Eines Tages lag ein Brief der Mathias-von-Flurl-Schule Straubing in unserem Briefkasten. Die handschriftliche Unterzeichnung der Einladung in die Berufsschule Straubing ließ uns bereits erahnen, dass dieses Jahr ein besonderes werden wird. Mit Vorfreude aber auch etwas Nervosität im Gepäck machten wir uns schließlich auf den Weg und wurden an der Schule bereits von der Schulleitung Herrn Kiese und Frau Obermeier-Fenzl sowie unserem Seminarlehrer Herrn Adam mit offenen Armen erwartet. Auch hier wurde deutlich, dass die Tätigkeit als Religionslehrer, mit dem Erzählen von Gott und der Vermittlung von Werten eine ganzheitliche Frage der eigenen Einstellung mit sich bringt und von den Lehrkräften ein gewisses Profil und Leidenschaft verlangt, um in dem nach einer aktuellen Umfrage der Evangelischen Kirche zweit unbeliebtesten Unterrichtsfach bestehen zu können.

An der Schule strömten ab sofort jeden Freitag viele neue und lehrreiche Inhalte auf uns ein. In den Hospitationsstunden bei Herrn Adam gewannen wir einen Eindruck davon, wie Religionsunterricht funktioniert. In den anschließenden Seminarsitzungen reflektierten wir das Gesehene und bereicherten uns gegenseitig mit kreativen Vorschlägen zur Unterrichtsgestaltung.

Sehr bald warteten schon die ersten Gehversuche im Unterricht auf uns. „Schwimmen lernen" nannte dies Herr Adam und wir merkten, dass es auch dazu gehört etwas Wasser zu schlucken. Trotzdem entschädigten uns intensive Gespräche und spannende Diskussionen mit unseren Schülern schnell für die zahlreichen Vorbereitungsstunden.

Eine willkommene Abwechslung brachten uns gemeinsame Veranstaltungen wie den Besuch beim Schulreferenten der Diözese Regensburg, die Abschlussgottesdienste, die Exkursion in die KZ-Gedenkstätte Flossenbürg oder die Erkundung einer Synagoge als außerschulischen Lernort.

Abschließend möchten wir uns noch bei den Menschen an der Schule bedanken, die uns dieses Jahr besonders begleitet haben. Als erstes ist hier unser Seminarlehrer Herr Adam zu nennen. Er hat uns Referendare immer mit neuen Ideen inspirier. Stets stand er uns zudem mit Rat und Tat zur Seite. Er war unser „Bademeister", der unsere ersten Schwimmversuche begleitet und uns in den Wochen vor den Lehrproben unterstützt und gecoacht hat.

Auch die Schulleitung darf an dieser Stelle nicht fehlen. Sie sorgte dafür, dass wir offen aufgenommen wurden. Die angesprochene Offenheit wurde zudem auch maßgeblich durch das Kollegium mitgetragen. Danke auch dem Hausmeister für alle „Kleinigkeiten", ohne die wir uns nicht so gut zurechtgefunden hätten und dem Team des Sekretariates, das uns bei allen Fragen weitergeholfen hat.

Religionsunterricht ist besonders und anders. Er lebt von der Beziehung zwischen Lehrer und Schüler. Deshalb möchten wir uns bei unseren Klassen, der IN 10 a & b, IN 11 a & b, ST 10 und ZFA 11 bedanken. Ihr wart für unseren Unterricht stets offen und habt unser erstes Jahr als Religionslehrer stark geprägt.

(Refin. Lippert, Ref. Zelger, Refin. Ziegler)

Missio Canonica Verleihung 2018

„Der Mensch wird im Blick auf Gott groß und frei!"

Am Freitag, den 22. Juni erhielten fünf Referendare aus dem Seminar Kath. Religion Straubing die „Missio Canonica"  aus der Hand des Regensburger Bischofs Dr. Rudolf Voderholzer. In einem zuvor gefeierten Pontifikalgottesdienst in der Pfarrkirche St. Markus zu Waldetzenberg  bekannte der Oberhirte in seiner Predigt, dass er ein Fan des Tagesheiligen Thomas Morus ist. Der humanistisch gebildete Jurist stieg unter dem englischen König Heinrich VIII. zum höchsten Amt in England, zum Lordkanzler auf.

 

Er bewundert diesen außerordentlichen Mann, der in Kontakt mit den gebildeten Humanisten seiner Zeit, wie Erasmus von Rotterdam stand,  vor allem auch wegen seiner Gewissensschärfe und Glaubenstreue. Auf Grund der kirchenfeindlichen Politik des Königs legte er 1532 sein Amt nieder und wurde am 06. Juli 1535 wegen angeblichen Hochverrats zum Tode verurteilt und hingerichtet.

 

Thomas Morus, so der Oberhirte, kann den neuangehenden Religionslehrkräften gerade in unserer Zeit ein Vorbild sein. Seine Kunst humanistische Werte nicht in Konkurrenz zum Gottesglauben zu vermitteln, ist mehr denn je gefragt. „Gott steht nicht in Konkurrenz zum Menschen. Gott ist vielmehr der Grund der menschlichen Freiheit und Würde!" Jungen Menschen, dies zu vermitteln und sie religiös sprachfähig werden zu lassen, ist Aufgabe des Religionsunterrichts. In tief und vernünftig geführten Diskussionen mit den Schülern und im Lehrerkollegium kann dies gelingen. Die angehenden Religionslehrkräfte sollten sich diesen stellen und so immer mehr ihr Fach Katholische Religion als Lieblingsfach entdecken.

StD Hans-Peter Adam

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Ref. Firla erhält die Urkunde „Missio Canonica"-die kirchliche Lehrerlaubnis aus der Hand des Bischofs

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Bischof Dr. Rudolf Voderholzer Voderholzer, Seminarleiter StD Hans-Peter Adam, die Referendare/-innen und Seminarvorstand OStD Robert Troidl nach der Verleihung der Missio Canonica

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63 Referendare/-innen der weiterführenden Schulen mit Bischof Rudolf in der Mitte

Was hat das jüdische Chanukkafest mit dem christlichen Weihnachten zu tun?

Seminar Katholische Religionslehre Straubing besuchte am Freitag, den 15. Juni die Synagoge in der Wittelsbacherstraße.

(von links nach rechts: OStD Robert Troidl, StD a.D. Guido Scharrer, StRef Korbinian Zelger, StRefin Martina Lippert und StRefin Sabrina Ziegler)

In der 32. Seminarsitzung beschäftigten sich die Studienreferendare unter Anleitung von StD Hans-Peter Adam mit dem Thema: „Außerschulische Lernorte". Ziel dieser Themeneinheit im Jahresplan der Referendarsausbildung ist die Erstellung einer Checkliste, die den angehenden Religionslehrkräften als Matrix für den Besuch von außerschulischen Lernorten  dienen soll.

Ausgehend von einer Handlungssituation, die die aktuellen antisemitischen Übergriffe in Berlin problematisiert, kristallisierte sich sehr schnell die Formulierung des Kompetenzerwerbes heraus:  Den Jugendlichen sollen die Gemeinsamkeiten der drei Schriftreligionen vor Augen geführt werden. Als Handlungsprodukt ist eine Synopse mit den wesentlichen Übereinstimmungen der drei abrahamitischen Religionen zwingend.

Der Seminarstandort Straubing bietet für die konkrete Umsetzung mit der bedeutenden christlichen Basilika St. Jakob, mit der historisch wertvollen Synagoge und einer kleinen Moschee des türkischen Religionsvereines ideale Voraussetzungen. Um aus erster Hand Informationen über das jüdische Leben zu erfahren, besuchte das Seminar die Synagoge.

Mit dem ehemaligen Geschichtslehrer des Bruckner Gymnasiums StD a.D. Guido Scharrer fanden die Teilnehmer einen Experten, der mit seinem detailreichen Wissen beeindruckte. Ausgehend von der Baugeschichte der 1907 im neoromanischen Stil errichteten Synagoge, stellte Herr Scharrer geschickt die Bedeutung des Judentums nicht nur für die Region Straubing, sondern grundsätzlich für das Christentum heraus.

In der fortgeführten Seminarsitzung, die unter Anwesenheit des Seminarvorstandes OStD Robert Troidl stattfand, wurde das Gehörte für die Unterrichtspraxis reflektiert.

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StD a.D. Guido Scharrer bei seinen Ausführungen.

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Herr Scharrer fand mit dem Seminar Kath. Religion aufmerksame und nachfragende Zuhörer.

StD Hans-Peter Adam

„Verträume nicht dein Leben!- Lebe deinen Traum!“

Seminar Kath. Religion gestaltet Abschlussgottesdienst für Absolventen der Mathias-von-Flurl-Schule am 26. Januar in der Christuskirche.

Viele Entlassschülerinnen und -schüler der Mathias-von-Flurl-Schule, begleitet von ihren Angehörigen und Klassenlehrern fanden sich am Freitag, den 26.J anuar um 08.30 Uhr in der evangelischen Christuskirche zu einem Wortgottesdienst ein. Erstmalig nahmen auch zwölf Schüler aus der Berufsintegrationsklasse an dieser Andacht teil, so dass katholische und evangelische Christen gemeinsam mit Muslimen beteten. Es war ein besonderes Erlebnis zu sehen und zu hören, wie eine syrische Christin und ein muslimischer Jugendlicher jeweils in ihrer Landessprache Gott für die zweijährige Schulzeit Danke sagten, verbunden mit der Hoffnung hier in Deutschland Heimat zu finden.

Hoffnungen, die sich in Träumen wiederspiegeln, waren auch der rote Faden, der sich durch die gesamte Feier zog. Mit Hilfe des Symbols eines Traumfängers, wurde die Absolventen von den Zelebranten OStRin Elisabeth Zinner und StD Hans-Peter Adam ermuntert, ihren Träumen nachzugehen und diese auch in ihrem weiteren Leben umzusetzen.

Jugendliche der Klasse BK 12 schilderten ihre Zukunftsträume, bevor in der Predigt die Bedeutung des Traumes in der Psychologie und in den verschiedenen Religionen als Gottesoffenbarung dargelegt wurde. Am Beispiel der Berufung des jungen Samuel zum Propheten Gottes, wurde deutlich, wie man seine Lebensbestimmung mit Hilfe des Glaubens finden kann.

Die Referendare des Seminars Katholische Religion beteiligten sich aktiv an der Vorbereitung und Gestaltung des Abschlussgottesdienstes, der vom Singkreis St. Jakob mit zum Thema stimmigen Liedern umrahmt wurde. Mit guten Wünschen und Gottes Segen wurden die Jugendlichen in ihre Zukunft entlassen. Zur Erinnerung an diesem Dankgottesdienst erhielten alle Absolventen einen von Frau Zinner in mühevoller Handarbeit erstellten Traumfänger.

StD Hans-Peter Adam

Religion als unbeliebtestes Schulfach an vorletzter Stelle

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StD Hans-Peter Adam

Im Zuge des Entwicklungsprojektes „Religionsunterricht 2026" hat die evangelische Kirche in Bayern eine Umfrage zum Religionsunterricht an staatlichen Schulen durchgeführt. Ein Drittel der Befragten lehnen den Religionsunterricht schlichtweg ab. Sie tun dies mit dem Argument, dass Religion Privatsache sei und dem Fach die Relevanz für das spätere Berufsleben fehlt. Allerdings sprechen sich 65% für den Religionsunterricht als ordentliches Lehrfach aus, da jeder ein Recht auf religiöse Bildung hat und das Fach wichtige Werte vermitteln kann. Es leistet einen großen Beitrag zur Allgemeinbildung und Toleranz gegenüber anderen Weltanschauungen. Menschen mit höherem Bildungsniveau befür-worten laut diesem Projekt eher das Fach Religion, als Menschen mit einem niedrigeren Schulabschluss.

Die Ergebnisse der Studie „Religionsunterricht 2026" sind für uns Religionslehrer nicht überraschend. Sie sind ehrlich! Denn bereits seit Jahren ist festzustellen, dass immer mehr Schüler sich vom Religionsunterricht befreien lassen und stattdessen das Ersatzfach Ethik besuchen. Die nicht mehr vorhandene religiöse Sozialisierung in unseren Familien zeigt ihre Folgen. Obwohl die Jugendstudie „SINUS" bei Jugendlichen ein grundsätzliches Interesse für existentielle Sinnfragen verortet, halten sich christliche Jugendliche mit ihrem Glaubensbekenntnis zurück. Es ist „uncool" religiös sein. Das Gegenteil habe ich in meiner zweijährigen Lehrtätigkeit bei muslimischen Schülern erlebt. Es war ein großes Interesse an Glaubensthemen vorhanden und auch keine Scheu aktiv den Glauben im Alltag zu praktizieren. Es scheint, dass der Islam gerade Jugendlichen in der Fremde Identifikation und Heimat bietet, während unsere Jugendliche als religiöse Waisen, vielleicht mit noch etwas vorhandenem christlichem Halbwissen an ihrer „Fast-Food-Ersatzreligion" basteln und herumirren.

Was sind die Konsequenzen aus dieser Umfrage?

Religionsunterrichtsgegner fordern die Abschaffung des konfessionellen Religionsunterrichtes durch das Fach Ethik, da dort glaubensübergreifende Religionskunde aus neutraler Perspektive vermittelt wird. Dieser Forderung ist entgegenzuhalten, dass es eine Neutralität auch an staatlichen Schulen nicht gibt. Jede Lehrkraft, die Wissen vermittelt, verrät durch seine Persönlichkeit, durch seine positive oder negative Wortwahl seine subjektive Meinung. Der Religionslehrer wird erwartungsgemäß positiv über sein Fach sprechen. Unabhängig, ob die Schüler diesen Ansichten zustimmen oder nicht. Sie müssen sich damit auseinandersetzen und sich eine eigene Meinung bilden. Sinn der Bildung ist nicht nur Anwendungswissen, sondern auch die Entwicklung von durchdachten eigenen Standpunkten. Der Religionsunterricht bietet dafür immer noch den geeigneten Raum.

Um diese reflektierte Meinungsbildung von Schülern zu ermöglichen, bedarf es Lehrkräfte, die sich zu ihrem Glauben bekennen und die sich theologisch weiterbilden. Wenn man junge Menschen heute wieder religiös sprachfähig machen möchte, muss man selbst religiös kommunikationsfähig sein.

Gerade weil Schulklassen genauso wie unsere Gesellschaft pluralistischer werden und muslimische Mitschüler mit guter Glaubenskenntnis in absehbarer Zeit in den meisten Schulen nicht mehr eine Minderheit sind, braucht es einen fundierten interreligiösen Dialog der Jugendlichen auf Augenhöhe.

Auch wenn von einer Zwangsmissionierung durch den Religionsunterricht keine Rede sein kann, liegt für mich der Wert und die Zukunft des Religionsunterrichtes in seinem Beitrag zu einer Neu-evangelisierung, die unser Land so dringend braucht.

Ansonsten kann man sich noch trösten, dass das Fach Physik als unbeliebtestes Fach an letzter Stelle steht.

Abschied mit einem weinenden und einem lachenden Auge...

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Wir, Verena Loibl und Laura Pflaum, blicken auf ein erfahrungsreiches Jahr im Rahmen des Studienseminars für das Fach Katholische Religionslehre an der Mathias-von-Flurl- Schule in Straubing zurück. Unser Seminarlehrer, Herr Adam, begleitete uns seit Februar 2017 und unterstützte uns bei unseren „ersten Schritten" als katholische Religionslehrkräfte. Neben rechtlichen Regulierungen und fachdidaktischen sowie pädagogischen Inhalten,  war es vor allem der zwischenmenschliche Austausch im Seminar, der uns sowohl fachlich als auch menschlich weiterbrachte und uns auf unsere Aufgabe als Religionslehrkräfte vorbereite.

Bis zu den Osterferien 2017 hospitierten wir in den Religionsstunden von Herrn Adam und anderen Lehrkräften an der kaufmännischen Berufsschule und konnten so erste Erfahrungen für die Ausgestaltung von Religionsunterricht sammeln. Nach diesen „Trockenübungen" übernahmen wir dann unsere ersten eigenen Klassen. Schnell erkannten wir, dass sich der Religionsunterricht und damit auch die Vorbereitung der Stunden stark von unseren Erstfächern, Wirtschaft und Pädagogik-Psychologie, unterschied: Während in diesen Bereichen immer ein klares Ziel am Ende der Unterrichtseinheiten maßgebend ist, lebt der Religionsunterricht von der Subjektivität der Schülerinnen und Schüler. Religiöses Lernen bedeutet demnach ganzheitliches Lernen, fördert und fordert idealerweise die Reflexionsfähigkeit der Schüler und ihre begründete Positionierung im Kontext religiöser Fragestellungen. Für uns ergab sich damit die herausfordernde Aufgabe, den Religionsunterricht nach diesen Zieldimensionen zu gestalten. Dies gelang uns mal mehr, mal weniger erfolgreich: mal verloren wir uns in Basteleien oder kreativen Tafelbildern, mal brachten wir die Bibel mit ins Klassenzimmer oder starteten impulsive Diskussionsrunden. Durch die Begleitung von Herrn Adam lernten wir, wie man didaktisch-sinvoll aus dem Pool an Methoden wählt und diese für alle zielgerichtet einsetzt.

Ganzheitliches Lernen wurde auch im Seminar selbst groß geschrieben: Neben den Seminarsitzungen, Unterrichtsbesuchen und Feedbackgesprächen, durften wir auch an den Vorbereitungen einer Ausstellung zum Thema „Asyl ist Menschenrecht" teilhaben und zusammen mit der Berufsintegrationsklasse die KZ-Gedenkstätte in Flossenbürg besuchen.

Wir haben uns im Seminar sehr wohlgefühlt und verabschieden uns daher mit einem weinenden Auge von unserer Seminarlehrkraft Herr Adam. Gleichzeitig freuen wir uns über den erfolgreichen Abschluss unserer Lehrprobe im Fach katholische Religionslehre und darauf, das Gelernte in unserem weiteren beruflichen Werdegang anzuwenden und auszubauen.

Wir bedanken uns bei Herrn Adam für das lehrreiche Jahr und die gute Zusammenarbeit!

StRefin Laura Pflaum

Zwischen Qual und Tod

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Seminar Kath. Religionslehre (Prüfungsjahrgang 2019 F + S) begleitet die BIK-Klasse bei der Abschlussfahrt.

Sicher denken die meisten, dass es schönere Ziele für einen Schulausflug gibt. Dennoch besuchen viele Schulklassen das ehemalige Konzentrationslager in Flossenbürg. Sie denken dort über das Leid unschuldiger Häftlinge nach und stellen viele Fragen. Der Rundgang im Massenvernichtungslager und eine sehenswerte Ausstellung erinnern an die Gräueltaten der Nationalsozialisten im sogenannten Dritten Reich und soll vor allem dazu beitragen, so etwas nie wieder zuzulassen.

 

"Bonhoeffer wurde hier erhängt?", erkundigt sich eine Referendarin bestürzt. "Es war dort drüben, hinter dieser Mauer", erklärt die Ausstellungsführerin.

Am 02.02.2018 werden 12 Schüler/-innen der K11 (Berufsintegrationsklasse), 5 Referendare des Seminars Katholische Religion Straubing, 1 Wirtschaftsreferendar und 7 Lehrkräfte der K11 durch die Gedenkstätte geführt. Der Besuch der Gedenkstätte Flossenbürg findet im Rahmen des Unterrichts statt.

Der Rundgang beginnt vor der ehemaligen Kommandantur des Konzentrationslagers. Die Besucher werden in zwei kleinere Gruppen aufgeteilt. Die beiden Führerinnen erläutern die ehemalige Architektur des Lagers auf einer Karte: Baracken, Appellplatz, Steinbruch usw. Eine Besucherin möchte wissen, warum heute nur noch wenige der ehemaligen Gebäude stehen. "Es wollte niemand mehr daran denken", erzählt die Geschichtshistorikerin und erinnert daran, dass auch in vielen deutschen Städten Erinnerungszeichen der Nationalsozialisten nach dem Zweiten Weltkrieg verschwanden. Der Grundriss der Baracken ist durch die übriggebliebenen niedrigen Mauern gut erkennbar. „Für 300 Männer war eine Baracke ursprünglich konzipiert, im letzten Kriegsjahr wurden bis zu 1000 KZ-Häftlinge darin eingepfercht", erläutert die Führerin.

Auf dem Appellplatz weht ein eisiger Wind. Trotz strahlendem Sonnenschein haben einige Schüler die Kapuzen tief in die Stirn gezogen. Der Besuch des ehemaligen Konzentrationslagers hinterlässt gerade im Winter bei den Schülerinnen und Schülern tiefe Eindrücke, da das Ausmaß des unendlichen Leids der Gefangenen noch besser nachzuempfinden ist.

In der ehemaligen Wäscherei begleiten die Führerinnen Lehrkräfte und Schüler/-innen durch die Ausstellung. Sie machen auf eine Karte aufmerksam, in welcher sämtliche Konzentrations- und Vernichtungslager in Europa verzeichnet sind. Flossenbürg und seine Außenlager sind darin gelb markiert.
Die Berichte über die Zustände und Bedingungen im vormaligen Konzentrationslager sind sehr beeindruckend. Wiederholt werden die Anwesenden von den Führerinnen gefragt, was sie im Einzelnen sehen und wie sie dies persönlich beurteilen würden. Sie beantworteten alle Fragen der Besucher. Auch bleibt für jede/-n persönlich ausreichende Zeit sich umzusehen und die ergreifenden Eindrücke auf sich wirken zu lassen.
Am Ende der Führung können die Besucher Einblick in authentische Originaldokumente und weitere historische Utensilien nehmen. Ebenso erinnern kurze Audio-Aufnahmen von Zeitzeugen an die schrecklichen Erlebnisse in dieser Zeitepoche.

In einem eigens zur Verfügung stehenden Vortragsraum referieren die beiden Historikerinnen abschließend nochmals über die folgenschwere Kernproblematik und das Schicksal der KZ-Häftlinge. Mit Hilfe pädagogisch-didaktischer Materialien suchen die Referenten ein offenes Gespräch mit den Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrkräften. Dadurch werden die Anwesenden noch einmal zu einem tiefer gehenden Nachdenken angeregt. Für die Schülerinnen und Schüler endet hier die pädagogische Führung zum Thema „Wie wollen wir leben".

Zum Nachdenken über die grausame Realität angeregt begeben sich die Schülerinnen und Schüler auf die Heimreise.

Was soll uns der Besuch von Flossenbürg nun in Erinnerung rufen? Zum einen die unmenschlichen und grausamen Bedingungen, unter denen die Menschen damals leben und arbeiten mussten. Zum anderen, dass ein großer Teil dieser Menschen unschuldig zum Sterben verurteilt war. Die Aufarbeitung der NS-Zeit war lange Zeit durchaus nicht selbstverständlich. Gedenkstätten wie das ehemalige KZ-Fossenbürg leisten hierfür einen wesentlichen Beitrag.

StRefin Verena Loibl

„Ein offenes und hilfsbereites Kollegium wartet auf Sie!“

Drei Referendare mit Zweitfach Katholische Religion haben ihre Ausbildung an der Mathias-von-Flurl-Schule begonnen.

(von links nach rechts: StRef Korbinian Zelger, StRefin Sabrina Ziegler, StDin Silvia Obermeier-Fenzl, StRefin Martina Lippert, OStD Werner Kiese, StD Hans-Peter Adam)

 

Mit diesen Worten begrüßte die stellvertretende Schulleiterin StDin Silvia Obermeier-Fenzl in Anwesenheit des Schulleiters OStD Werner Kiese und des Seminarlehrers StD Hans-Peter Adam am vergangenen Freitag drei „frisch-gebackene" Lehrkräfte mit Zweitfach Katholische Religionslehre an der kaufmännischen Berufsschule zu ihrer ersten Seminarsitzung.

Auch wenn das Referendariat einige stressige Zeiten parat hält, ermunterte die Schulleitung die Referendare von einem sehr engagierten und erfahrenen Lehrerkollegium zu lernen, vor allem aber das Zweitfach Katholische Religion nicht unter seinem Wert zu „verkaufen". Religionsunterricht muss sich vom Ethikunterricht unterscheiden und die katholischen Werte zum Ausdruck bringen.

Seminarlehrer StD Hans-Peter Adam ging anschließend u.a. auf die Strukturreform der zweiten Ausbildungsphase ein, die mit diesem Schuljahr beginnt. Sie bietet die Chance, dass die Referendare in ihrem Zweitfach durch die wöchentliche Anwesenheit an der Seminarschule II intensiver betreut und an der Einsatzschule besser integriert werden. Nach einer Hausführung, vielen organisatorischen Hin-und Einweisungen wurden die jungen Lehrkräfte mit guten Wünschen ins wohlverdiente Wochenende entlassen.

StD Hans-Peter Adam

„Ora et labora“- Seminar Katholische Religionslehre begeht das Ausbildungsende mit einem Ausflug zur ältesten Benediktinerabtei Bayerns

„Bete und arbeite", so lautet der Kernsatz der benediktinischen Regel. Grund genug für die Teilnehmer des Seminars Katholische Religionslehre das Ausbildungsende am Montag, den 24. Juli mit einem Ausflug zur ältesten Benediktinerabtei Bayerns, dem Kloster Weltenburg, zu begehen.

Natürlich lockte auch das kulinarische Angebot des Klosters und die Schifffahrt durch eine wildromantische Fußlandschaft, dem Donaudurchbruch. Voller Erwartung bestiegen die Religionslehrkräfte an der Anlegestelle in Kelheim das Schiff „Maximilian II" und ließen sich bald von einem der schönsten Geotope Bayerns bezaubern.

Auch wenn das regnerische Wetter einen Aufenthalt auf dem Sonnendeck nicht erlaubte, war der Blick auf das Kloster nach 40 Minuten Fahrt überwältigend. Das Kloster Weltenburg liegt am Eingang des Donaudurchbruchs. Es wurde von den iroschottischen Wandermönchen Eustasius und Agilus um das Jahr 600 gegründet. Bevor die von den Gebrüdern Asam in den Jahren 1716 bis 1739 unter dem damaligen Abt Maurus Bächl erbaute und ausgestaltete Abteikirche, die zu den Spitzenleistungen des europäischen Barocks gehört, besichtigt wurde, stärkte sich das Seminar in der Klosterschenke. Kirchenführerin Frau Christ verstand es anschließend mit anschaulichen Worten das „theatrum sacrum" der Barockkirche St. Georg zu erklären. Das wohlüberlegte theologische Programm und den dreifachen Aufbau des Kirchenraumes vermittelte sie in einem lebendigen Vortrag, gewürzt mit Anekdoten.

 

Nach vielen kulturellen Inputs traten die Referendare/-innen den Heimweg wieder via Schiff an. Mit vielen guten Wünschen und Gottes Segen für den neuen Einsatzort ab kommenden Schuljahr, beendete StD Hans-Peter Adam diese etwas ungewohnte letzte Seminarsitzung.

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Der Prüfungsjahrgang 2018 S mit Seminarlehrer StD Hans-Peter Adam

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Den Kopf zum Himmel gerichtet. Wie es sich für Religionslehrkräfte gehört!

„Der erste Schritt zu einer gelungenen Integration ist die Begegnung und die Kenntnis der deutschen Sprache."

Ausstellungseröffnung zum Thema „Asyl ist Menschenrecht" mit Bürgermeisterin Maria Stelzl an der Mathias-von-Flurl-Schule.

37 Bildtafeln zum Thema „Asyl" sind seit Montag, den 17.07.2017 in der Staatlichen Berufsschule II Straubing-Bogen ausgestellt. Die Ausstellung, die ein Gemeinschaftsprodukt von Pro Asyl, Misereor und Diakonie ist, führt das breite Spektrum zum Thema Flucht, angefangen von Fluchtursachen, über die Politik der EU bis hin zur Füchtlingsrettung durch „Sea-Watch" anschaulich vor Augen. Durch das Scannen von QR-Codes können zudem einzelne Themenschwerpunkte multimedial vertieft werden.

Zur Eröffnung der Ausstellung vor 50 Schüler/innen der Kaufleute im Gesundheitswesen, Sport- bzw. Fitnesskaufleute und Veranstaltungskaufleute, sowie der Berufsintegrationsklasse konnte die zweite Bürgermeisterin der Stadt Straubing, Frau Maria Stelzl gewonnen werden.

Nach dem Grußwort des Schulleiters OStD Werner Kiese, der auf die bisherigen Projekte zum Thema „Integration" an seiner Schule und vor allem auf das Engagement der Lehrkräfte in der sogenannten BIK-Klasse verwies, erläuterte Frau Stelzl, wie wichtig solche Ausstellungen zum Abbau von Vorurteilen sind. Sie bat eindrücklich, hinter jedem Flüchtling den Menschen mit seinen teils traumatischen Erlebnissen zu sehen. Denn niemand verlässt seine Heimat, seine Familie ohne triftige Gründe. Auch wenn Deutschland nicht alle Asylbewerber aufnehmen kann, so hat jeder Mensch das Recht auf ein Leben in Freiheit und Würde. Dazu gehört auch der Schutz vor Verfolgung zu finden. Der erste Schritt zu einer gelungenen Integration ist die Begegnung und die Kenntnis der deutschen Sprache.

Der kommunale Jugendpfleger der Stadt Straubing, Herr Helmut Spiegler schloss sich den Worten der Vorredner an. Er erhofft sich, dass möglichst viele Jugendliche diese  Ausstellung besuchen und sie als Plattform zur Begegnung nutzen.

Das Seminar Katholische Religionslehre übernahm mit dessen Leiter StD Hans-Peter Adam die Organisation der Eröffnung, die im Stil einer Vernissage vollzogen wurde. Die beiden Referendarinnen des Seminars, Frau Verena Loibl und Laura Pflaum, boten den Teilnehmern stilgerecht alkoholfreie Cocktails an, die gerne angenommen wurden.

StD Hans-Peter Adam

Eröffnung der Ausstellung „Asyl ist Menschenrecht" an der Mathias-von-Flurl-Schule. Von links nach rechts:

StD Hans-Peter Adam, Frau Maria Stelzl, Kommunaler Jugendpfleger Helmut Spiegler, Stellvertretende Schulleiterin StDin Silvia Obermeier-Fenzl, Schulleiter OStD Werner Kiese

Schüler/-innen der Klassen GSV 10b und der K11 nahmen an der Eröffnung teil

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Die Bürgermeisterin Frau Maria Stelzl im angeregten Gespräch mit Schülern

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Gelungene Begegnung anlässlich der Ausstellungseröffnung

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„Cor ad cor loquitur“ – Missio Canonica 2017

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Missio Canonica mit Bischof Dr. Rudolf Voderholzer

Fünf Referendare aus dem Seminar Katholische Religion Straubing erhielten mit 48 Kolleginnen und Kollegen für Gymnasium und Realschule am ersten Freitag im Juli von Bischof Dr. Rudolf Voderholzer in der St. Markus-Kirche in Waldetzenberg die Missio Canonica, die Beauftragung, in diesen Schulen den Religionsunterricht zu erteilen.

Da die Feier am Herz-Jesu-Freitag war, nahm der Oberhirte auch diesen Gedanken auf. Es gehe um eine Herzensbeziehung zu Jesus Christus. „Wenn der Religionsunterricht aus dieser Quelle erteilt wird, dann kann der Funke überspringen, der Glaube wachsen und Orientierung sein." In diesem Sinn motivierte er die Religionslehrer: „Sie werden heute zu einem wunderbaren Dienst ausgesandt – zum Religionsunterricht!" Natürlich wies der Bischof auch auf die heutigen Rahmenbedingungen hin, dass viele Schüler wenig religiöses Grundwissen mitbringen und wenig Verbindung bzw. Kontakt zur Kirche haben. „Sie sind das Gesicht der Kirche, der erste Glaubenszeuge, dem die Schüler begegnen. Auf Sie kommt es an, ob bei den Jugendlichen etwas aufbrechen kann, dass der Glaube ein Schatz ist, der durch das Leben trägt. Gefragt ist also kein Lippenbekenntnis, sondern ein Herzensbekenntnis, das aus einer lebendigen und leidenschaftlichen Beziehung zu Christus stammt. Wenn Sie aus Ihrer eigenen Herzensbeziehung heraus zu den Schülern sprechen, dann wird auch bei den Schülern etwas ankommen", appellierte der Bischof an die jungen Frauen und Männer.

Neben dem Seminarlehrer StD Hans-Peter Adam, der im Pontifikalgottesdienst konzelebrierte, nahmen LtD Regierungsschuldirektor Franz Thurner und Seminarvorstand OStD Robert Troidl an der Aussendungsfeier teil.

StD Hans-Peter Adam

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Die Referendare aus dem Seminar Straubing

„Lehrkräfte mit Unterrichtsfach Religion sind an den berufsbildenden Schulen absolut notwendig!“

Mit diesem Statement fasste der Seminarvorstand Robert Troidl seinen Besuch des Seminars Katholische Religionslehre (Prüfungsjahrgang 2018 S) an der Mathias-von-Flurl-Schule am vergangenen Montag zusammen.

Nach einem herzlichen Willkommen durch Seminarleiter StD Hans-Peter Adam, der Vorstellung der Agenda der Sitzung und des Portfolios des Seminars, das der Seminarleiter konzipiert und seit einem Jahr zum Einsatz kommt, konnte sich der Seminarvorstand von der konzentrierten Arbeit der Referendare zum Thema „Schulpastoral" überzeugen. Thematisiert wurden folgende Fragen: „Warum ist der Religionslehrer zum Schulpastoral verpflichtet? Welche Möglichkeiten der Umsetzung der Seelsorge an Schülern und Kollegen gibt es? Wie handle ich im Krisenfall zum Beispiel beim Tod eines Auszubildenden? Und wie führe ich ein Beratungsgespräch?" Eingebettet in diese Thematik war auch die Hospitation einer Religionsstunde in der BK 11, die ausführlich besprochen wurde.

Die Befürchtungen der jungen Lehrkräfte mit Krisenfälle überfordert zu sein, konnte der Seminarleiter und Seminarvorstand, der selbst im Unterrichtsfach Katholische Religion ausgebildet wurde, mit dem Argument des lebenslangen Dazulernens mildern. Schüler in Krisen erwarten zunächst keine Experten, sondern Menschen, die Zuhören können.

Der Verweis auf vielfältige Fortbildungen zum Thema „Schulpastoral" rundete eine intensive und informationsreiche Seminarsitzung ab.

StD Hans-Peter Adam

von links nach rechts: OStD Troidl, Refin Friedrich, Refin Koller, Refin Zech und Ref Firla

„Wer mit einem Lächeln beginnt, dem wird das Meiste gelingen..."

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Die beiden Referendarinnen im Februar 2017

Zur ersten Seminarsitzung im Fach katholische Religionslehre hieß uns Herr Adam (mit einem freundlichen Lächeln) an der Mathias-von-Flurl-Schule herzlich willkommen. Wir, Verena Loibl und Laura Pflaum, sind die Studienreferendarinnen im Februar mit dem Zweitfach katholische Religionslehre.

 

Ich, Verena Loibl, bin für Pädagogik-Psychologie am BSZ Regensburger Land eingesetzt. Mein Zweitfachseminar absolviere ich hier in Straubing.

Ich, Laura Pflaum, bin sowohl für das Wirtschafts-, als auch Religionsseminar an der kaufmännischen Berufsschule in Straubing eingesetzt.

 

Wir blicken dem Referendariat mit Zuversicht entgegen, auch wenn der Anfang vermutlich nicht immer ganz einfach sein wird. Der positive Eindruck, den die Mathias-von-Flurl-Schule generell, das Kollegium, aber vor allem auch Herr Adam bei uns hinterlassen haben, ermutigen uns mit einer optimistischen Haltung in unseren neuen Lebensabschnitt zu starten.

 

Das Religionsseminar wird uns sowohl fachlich als auch menschlich weiterbringen. Wir freuen uns auf viele neue Eindrücke, methodische Herangehensweisen, eine konstruktive Zusammenarbeit und darauf, diesen neuen Weg fortan mit einem Lächeln beschreiten zu dürfen.

 

Auf einen guten Start!

 

Verena Loibl & Laura Pflaum

„Stimmstark im Unterricht"

Seminar Kath. Religionslehre veranstaltet schulinterne Lehrerfortbildung  mit Dr. Lioba Faust, Trainerin für Stimmbildung und Rhetorik an der Mathias-v.-Flurl-Schule.

 

Am Montag, den 06.02.2017 fand auf Initiative des Seminars Kath. Religionslehre an der Mathias-v.-Flurl-Schule eine schulinterne Lehrerfortbildung für Referendare und Kollegen zur Stimmbildung statt. Nach einer herzlichen Begrüßung durch Schulleiter OStD Werner Kiese mit dem Hinweis, dass die Stimme das wichtigste Instrument des Lehrers ist und daher besondere Beachtung verdient, konnte Dr. Faust  auch gleich mit der auf zwölf Teilnehmer begrenzten Gruppe mit dem Training loslegen.

Bewegungs-, Mund- und Zungenübungen standen auf dem Programm, die unter fachkundiger Anleitung absolviert und auch humorvoll kommentiert wurden. Vor allem die „Zungenbrecher" stellten eine besondere Herausforderung dar.

Deutlich wurde, dass trainierte Stimmen mehr aushalten. Denn Unterricht ist gleichzeitig Hoch-und Dauerleistung für die Stimme. Wer daher seine Stimme geschult und effizient einsetzt, braucht sich beim Sprechen weniger anstrengen, spricht lauter und deutlicher. Zudem verschafft er sich wie von selbst mehr Gehör im Klassenzimmer.

Sowohl für Referendare, als auch für erfahrene Lehrkräfte eine wichtige Erkenntnis, um „stimm-stark" zu werden bzw. zu bleiben.

StD Hans-Peter Adam

Frau Verena Loibl, die Ende Februar ihre Ausbildung am BSZ Regensburg und im Zweitfach Kath. Religion in Straubing beginnt, ließ es sich nicht nehmen an der Fortbildung teilzunehmen.

„Hilf mir, es selbst zu tun!“ (M. Montessori)

Das gemeinsame Seminarwochenende der Seminare Kath. Religion in Straubing  und Sozialpädagogik in Neustadt a. d. Waldnaab zum Thema „das szenische Spiel im Unterricht" blickt bereits auf eine 13-jährige Tradition.

 

Gemäß dem Motto von M. Montessori machten sich vom Freitag, den 20.01. bis  Samstag, den 21.01. 2017 insgesamt 10 Referendare beider Seminare mit ihren Leitern StDin Elke Kusche und StD Hans-Peter Adam auf dem Weg zum „Haus Werdenfels", der Bildungsstätte der Diözese Regensburg.

Ziel dieser  ausbildungsbezogenen Veranstaltung ist die Einführung der jungen Lehrkräfte in das szenische Spiel im Unterricht.

Bereits in der ersten Themeneinheit am Freitag Abend wurden mit „Energizer", „Warm-ups", Kommunikations-und Kooperationsspielen ein reichhaltiges Repertoire von erlebnispädagogischen  Methoden erprobt und reflektiert.

Nach einer kurzweiligen Nacht und mit einem opulenten Frühstück gestärkt, arbeiteten die Teilnehmer mit StD Jürgen Weng, Deutsch und Religionslehrer am Comenius-Gymnasium in Deggendorf, an Standbildern, Stimmenskulpturen, Rollenbiographien und Schattenspielen.

Beeindruckt von der Vielzahl an Möglichkeiten, Texte lebendig werden zu lassen  und  in Bewegung zu bringen, verabschiedeten sich die Seminarteilnehmer am Samstag Abend mit dem festen Vorsatz, die kennengelernten Methoden sobald als möglich in ihren Klassen anzuwenden.

StD Hans-Peter Adam

„Religion ist kein Zweitfach, wie jedes andere ....“

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(von links nach rechts: Refin Hanna Zech, Refin Va

Mit diesen Worten begrüßte  Schulleiter OStD Werner Kiese am vergangenen Montag vier Referendare mit Zweitfach Kath. Religionslehre zu ihrem ersten Seminartag an der Mathias-v.-Flurl-Schule. Neben dem „Handwerkzeug" für einen guten und handlungsorientierten Religionsunterricht, das die vier jungen Lehrkräfte im Referendariat erhalten werden, erfordert dieses Fach aber auch Standfestigkeit und Bekenntnis zum  christlichen Glauben.  Nur ein Religionsunterricht, der sich nicht um die Kernthemen des christlichen Glaubens drückt, so der Schulleiter, hat Chancen glaubwürdig von den Auszubildenden angenommen zu werden.

Mit den guten Wünschen der Schulleitung , sich an der schönsten Schule Niederbayerns wohlzufühlen, konnten die Referendare dann auch gleich anschließend in einer Bankklasse ihren Seminarlehrer, StD Hans-Peter Adam zum Thema: Warum Religionsunterricht?" in Aktion erleben. Rechtliche Überlegungen zum Religionsunterricht und eine Hausführung beendeten die arbeitsintensive Seminarsitzung.

„Religionslehrkräfte sind Evangelisten in der heutigen Zeit!“

Missio-Verleihung 2016

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(von links nach rechts: StRefin Wieser, StRef Fischer, StRefin Venus, StRefin Hofmann, StD Adam, StRefin Wiebke)

 

 

Mit diesen Worten verlieh Bischof Rudolf Voderholzer am Freitag, den 15. Juli in der Pfarrkirche zu Waldetzenberg 57 Referendarinnen und Referendaren aus den Gymnasien, Realschulen und Berufsbildenden Schulen die Missio (kirchliche Lehrerlaubnis) im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes. Aus dem Seminar Kath. Religionslehre in Straubing nahmen neben dem Seminarlehrer StD Hans-Peter Adam vier junge Kolleginnen und ein Kollege vom Prüfungsjahrgang 2016 S an der Verleihung teil. Der Oberhirte bat die Referendare, „stets Lernende zu bleiben und das berufliche Leben als einen Stufenweg hin zu Gott zu begreifen". Allerdings sei dieser Dienst bzw. diese Aufgabe „immer in Abhängigkeit von dem einen wahren Lehrer, der Jesus Christus ist", wahrzunehmen. Und der Bischof ermunterte die Junglehrer, dass Religion ihr Lieblingsfach sein oder werden soll – denn „dann wird auch für die Jugendlichen Religion das Lieblingsfach". Deutlich müsse dem Lehrer auch sein, dass in der Religion der Unterrichtsgegenstand nichts Abgeschlossenes oder Sachliches ist, dass Schüler wie auch Lehrer immer Schüler bzw. Jünger bleiben. Er bat die Religionslehrer abschließend, mit den Schülern zu beten, ihnen die wichtigsten Grundgebete zu vermitteln, aber ihnen auch zu lehren, selbst Gebete zu formulieren. Mit dem Wunsch, dass alle Referendare eine Stelle bekommen mögen, schloss Bischof Voderholzer seine Ansprache und ermunterte zu Leidenschaft und Engagement bzw. zum „Feuer des Glaubens" sowohl zu den Schülern als auch zu Gott. Bei der Urkundenverteilung konnte Prälat Neumüller im Saal des Brauereigasthofes Goss in Deuerling die Beauftragten der Schulgattungen (für die Berufsbildenden Schulen war Regierungsschuldirektor Ilg aus Landshut anwesend) sowie die Seminarlehrer willkommen heißen. Aus den Händen von Bischof Voderholzer, Domkapitular Neumüller und der  jeweiligen Seminarlehrer erhielten die Referendarinnen und Referendare dann ihre Urkunden.

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(Bischof Voderholzer mit den 57 jungen Religionslehrerinnen/-lehrer)

„Über den Dächern von Regensburg"

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Die Referendare des Prüfungsjahrgang 2017 S mit Zweitfach Kath. Religionslehre beendeten ihre erstes Referendariatsjahr am Montag, den 18.07.2016 mit einer Führung in der Dombauhütte Regensburg und anschließender Besteigung der Kathedrale.

Herr Wittmann, Mitarbeiter der Staatlichen Dombauhütte erläuterte packend die Geschichte des Regensburger Domes und  die bis heute auf dem Mittelalter beruhende Tätigkeiten der 14 Steinmetze der Bauhütte. Bevor über den sogenannten Eselsturm der Aufstieg auf den Dachstuhl und in die Türme der Bischofskirche erfolgte, beobachteten die Referendare interessiert die ausschließlich von Hand ausgeführten Bearbeitungstechniken des Kalksteines, die Verwendung von Schablonen und den Einsatzes des „Wolfes", eine mittelalterliche Transportmöglichkeit.

Mit gutem Schuhwerk, etwas Anstrengung konnte der einzigartige Dachstuhl aus den Frühjahren des 15 Jhd. begutachtet, ein Blick von 35 Meter Höhe in das Dominnere geworfen und ein Kran aus der Erbauungszeit getestet werden.

Belohnt wurde der enge, beschwerliche Weg zu den Türmen mit einem grandiosen Blick über die Dächer der alten Reichsstadt.

Nach einem gemütlichen Beisammensein im Garten eines Regensburger Lokals wurden die Referendare mit dem Wunsch Ihres Seminarlehrers StD Hans-Peter Adam auch in der zweiten Ausbildungsphase den Überblick zu behalten und die Freude am Religionsunterricht nicht zu verlieren, in die wohlverdienten Ferien verabschiedet.

Herr Wittmann von der Staatlichen Dombauhütte Regensburg erklärt die mittelalterlichen Bearbeitungstechniken des Kalksteines. Auch in den Domtürmen stellte sich Herr Wittmann den Fragen der interessierten Junglehrer, die einen Blick vom Dachstuhl ins Dominnere wagten.

Auf der Galerie bot sich ein herrlicher Blick über die Stadt Regensburg, nachdem schwindelerregende Stege beschritten wurden. Nach anstrengender Führung die erfrischende Brotzeit in einem Regensburger Gartenlokal.

Abschied des aktuellen Jahrgangs des Seminars katholische Religion

„Nur wer sich auf den Weg macht, wird neues Land entdecken" Alexander von Humboldt

 

Auch wir sechs Referendare mit dem Zweitfach Katholische Religionslehre machten uns im September 2015 auf den Weg... Aus Oberfranken, der Oberpfalz, Oberbayern und Schwaben starteten wir mit Optimismus und Motivation den 16. Seminarkurs Kath. Religionslehre in Straubing. Ziel war es unter anderen an der Mathias-v.-Flurl-Schule „neues Land zu entdecken". Dieses zeigte sich jedoch nicht nur durch die neue Schule, sondern vor allem durch das neu konzipierte Vier-Phasen Modell im Religionsunterricht. Dieses unterteilt sich in Eröffnung, Erarbeitung, Zusammen­führung und Vertiefung. Unser Seminarlehrer StD Hans-Peter Adam verstand es, uns das neue Unterrichtsschema entsprechend sichtbar und nachvollziehbar zu machen. In den Klassen BK11 und BK12 durften wir Referendare jede Seminarsitzung Unterrichtsstunden mit diesem Modell zeigen. Daneben folgten wöchentliche Meditationen, fachtheoretische Inhalte zur Didaktik des Religionsunterrichts sowie das „richtige lesen" des kompetenzorientieren Lehrplans.

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v.l.n.r: OStD Kiese, StRef Frisch, StRef Brinninger, StRef Valente, StRef Träger, StRefin Arnold, StRef Dimler, StD Adam.

 

„Neues Land" zeigte sich aber nicht nur an der neuen Schule, sondern zudem auch bei den zwei Besinnungstagen in Regenstauf sowie einem gemeinsamen Seminarwochenende im Bildungshaus „Haus Werdenfels" der Diözese Regensburg. Letzteres organisierten StDin Elke Kusche, Seminarlehrerin in Neustadt a.d. Waldnaab und Seminarlehrer StD Hans-Peter Adam. Neben unserem Seminar nahm auch das Seminar Sozialpädagogik teil. Wir lernten spielerisches Lernen in Theorie und Praxis kennen: Kreatives Schreiben, szenisches Lesen, Standbilder sowie 5-Minuten-Bewegungsspiele aus der Erlebnispädagogik wurden von uns fortan im Unterrichtsalltag integriert und von den Schülerinnen und Schülern gut angenommen.

Abschließend möchten wir uns noch bei den beiden Klassen BK11 und BK12 bedanken: Wir sind der Meinung, dass wir gemeinsam das neue Vier-Phasen Modell souverän gemeistert haben:-) Wir konnten uns in jeder Stunde auf Sie verlassen, denn Sie haben verstanden, dass gerade im Unterricht nicht immer das Sprichwort gilt: Reden ist Silber, Schweigen ist Gold. Vielen Dank noch einmal an Sie Alle und alles Gute für Ihre Zukunft.

Das Beste kommt zum Schluss? Das sagt man zumindest... Sicher ist jedoch: DER Beste wird zum Schluss erwähnt... Seminarlehrer Hans-Peter Adam.

Vergelt´s Gott für die kraftspendenden Seminartage, Ihre freundliche Art sowie Ihr offenes Ohr für jegliche Referendars-Sorgen.

„Nur wer sich auf den Weg macht, wird neues Land entdecken". Ein Jahr ist vorbei und erneut machen wir uns, mit Gottes Hilfe, auf den Weg. Alles Gute wünschen die Referendare des 16. Seminarkurses:

 

Franziska Arnold, Benjamin Brinninger, Sebastian Dimler, Tobias Frisch, Andreas Träger, André Valente

Burnout in pädagogischen Berufen

Oder warum einige Lehrkräfte ausbrennen und andere dem Stress standhalten?

 

Das Seminar Kath. Religionslehre veranstaltete am Donnerstag, den 04.02.2016 eine schulinterne Lehrerfortbildung zum Thema: „Burnout in Lehrberufen". Dazu konnte als kompetente Referentin Dr. phil. Waltraud Lorenz, Pädagogin an der Kath. Fachakademie für Sozialpädagogik in Regensburg und Traumatologin bei der Bundeswehr von OStD Werner Kiese an der Mathias-v.-Flurl - Schule begrüßt werden. Dr. Lorenz gelang es die ca. 30 teilnehmenden Lehrkräften fesselnd und anschaulich in ihrem Vortrag die Grundlagen des Burnout-Syndroms und dessen Einordnung in der ICD-10 zu vermitteln.

Ausführlich wurden lebensgeschichtliche Zusammenhänge, die daraus resultierenden Selbstkonzepte und deren Differenzierung in eine starke bzw. schwache Persönlichkeit dargestellt. Welches Selbstkonzept der Arbeitsplatz Schule vom Pädagogen beansprucht, wurde mehr als ersichtlich. Konfliktbewältigung und weitere Schutzfaktoren standen am Schluss der Ausführungen. Im schriftlichen Feedback wurde der Wunsch nach weiteren Veranstaltungen mit der Referentin von vielen Teilnehmern geäußert.

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Schulleiter OStD Werner Kiese, Referentin Dr. phil. Waltraud Lorenz und Organisator der Veranstaltung Seminarlehrer StD Hans-Peter Adam

Die beiden "Februar"-Referendarinnen mit Zweitfach Kath. Religion nehmen Abschied von der Mathias-v.-Flurl-Schule

Nach einem arbeitsreichen ersten Ausbildungsjahr im Zweitfach Kath. Religion wurden am Montag die beiden Referendarinnen Romina Gigl und Katharina Simon vom Schulleiter OStD Werner Kiese von der Mathias-v.-Flurl Berufsschule mit besten Wünschen für die berufliche Zukunft verabschiedet. Seit Februar 2015 besuchten beide Kolleginnen das Seminar Kath. Religionslehre und unternahmen unter Anleitung von Seminarlehrer StD Hans-Peter Adam ihre ersten "Gehversuche" im Religionsunterricht.  Mit großem Erfolg beendeten sie das Seminar. Während Frau Gigl das zweite Ausbildungsjahr an der Berufsschule in Traunstein beginnen wird, bleibt Frau Simon ihrer alten Schule (BSZ Regensburg) erhalten.

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Ein Jahr ist es jetzt her,

da kamen zwei Referendarinnen aus Regensburg daher.

Der katholische Religionsunterricht war unser Thema,

zum Glück hatte Herr Adam für uns ein Schema.

Ob Lernschrittorientiert oder vollständige Handlung,

wir machten eine große Wandlung.

Vom kleinen Refi zum "großen Lehrer",

wir dachten der Weg wäre noch viel schwerer.

Aber wir hatten Herrn Adam als tragende Leiter,

auf unseren Stufen immer weiter.

Sein ganzes Wissen hat er uns gegeben,

ja, das brauchen wir fürs Lehrerleben.

Zurück blicken wir auf ein tolles Jahr,

denn auch die Schüler waren wunderbar.

Vielen Dank nach allen Seiten,

wir verabschieden uns in andere Breiten.

Alles Gute auf allen Wegen,

natürlich mit Gottes Segen.

 

 

Freundliche Grüße von den Reli-Refis

Frau Simon und Frau Gigl

„Das szenische Spiel im Unterricht"

Gemeinsames Seminarwochenende Kath. Religion Straubing und Sozialpädagogik Neustadt a.d. Waldnaab vom 22.01. bis 23.01.2016

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Bereits zum zwölften Mal veranstaltete das Seminar Kath. Religion Straubing mit dem Seminar Sozialpädagogik Neustadt a.d.Waldnaab im Bildungshaus der Diözese Regensburg „Haus Werdenfels" vom Freitag, den 22.01. bis Samstag, den 23.01.2016 ein gemeinsames Seminarwochenende. Ziel dieser ausbildungsbezogenen Veranstaltung ist es den Referendarinnen und Referendaren den Gewinn spielerischen Lernens in Theorie und Praxis zu vermitteln. So versuchten sich am Freitag Abend die 12 Teilnehmer nach einer kurzen Einführung unter Anleitung der Seminarleiter StDin Elke Kusche und StD Hans-Peter Adam in einigen „Warming Ups" und „Energizer".

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Kurze Reflexionsphasen über Art und Ort des Einsatzes wechselten sich mit aktiver Durchführung ab. Zu später Stunde beendeten Spiele aus dem Bereich der Erlebnispädagogik die erste Themeneinheit. Bei einem anschließenden gemütlichen Zusammensein wurden bis tief in die Nacht die neugewonnenen Erkenntnisse diskutiert. Am Samstag konnte mit  StD Jürgen Weng vom Comenius Gymnasium Deggendorf ein kompetenter Referent und Theaterpädagoge begrüßt werden.

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Intensiv trainierte er mit den jungen Kolleginnen und Kollegen u.a. „szenisches Lesen", „Rollendialoge", „Schattenspiele", „Standbilder", „Stimmenskulpturen". Nach einem arbeitsintensiven Wochenende waren sich alle Beteiligten einig: Szenisches Lernen ist eine kreative Bereicherung im Unterricht, spricht viele Sinne bzw. Emotionen an und macht schlicht und einfach Spaß!

Der 16. Seminarkurs Kath. Religionslehre hat begonnen

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Am vergangenen Montag, den 28.09., fand für sechs Referendare die erste Seminarsitzung im Zweitfach Kath. Religionslehre an unserer Schule statt. Schulleiter OStD Werner Kiese, stellvertretende Schulleiterin StDin Silvia Obermeister-Fenzl und Seminarlehrer StD Hans-Peter Adam begrüßten Frau Franziska Arnold, Herrn Benjamin Brininnger, Sebastian Dimler, Tobias Frisch,  Andreas Träger und Andre' Valente im Seminarraum. Herr Kiese betonte hierbei besonders die Bedeutung des Faches Religion und wies die jungen Kollegen/Kollegin auf ihren gewissenhaften Auftrag hin, welcher von Religionslehrern gefordert wird. Frau Obermeister-Fenzl berichtete von Ihrem Referendariat und der damit verbundenen notwendigen Flexibilität. Anschließend erzählten die Seminarteilnehmer von ihren beruflichen Werdegang. Mit vielen guten Wünschen und der Hoffnung, dass die Referendare sich in ihrem ersten Ausbildungsjahr an der Matthias-v.-Flurl-Schule wohlfühlen werden, konnte eine gut gefüllte Tagungsordnung angegangen werden.

Prüfungsjahrgang 2016 - Sudienreferendare (eingerahmt durch Schulleiter OStD Werner Kiese - links - und Seminarlehrer StD Hans-Peter Adam - rechts) im 1. Ausbildungsjahr des Seminars für Katholische Religionslehre an der Mathias-von-Flurl Berufsschule.

Besuch des Schulreferats der Diözese Regensburg

Das Seminar Kath. Religionslehrer besuchte am 25.11. das Schulreferat der Diözese Regensburg. Herzlich wurden sie vom Schulreferenten Prälat DK Johannes Neumüller und stellvertretenden Schulreferenten Prof. Dr. Mathias Fritsch empfangen. Beide informierten über die Missio und den Stellenwert des RU an berufsbildenden Schulen. Ein Besuch in der Materialstelle im Hause rundete den Seminartag ab.

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Seminarlehrer OStR Hans-Peter Adam (1. von links), Prof. Dr. Mathias Frisch (6. von links) und Prälat DK Johannes Neumüller (7. von links) mit den Studienreferendaren des Seminars Katholische Religionslehre

Seminarvorstand Frau Hendschke-Lug besucht das Seminar

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Seminarvorstand OStDin Angela Hendschke-Lug (2. v. l.) besuchte am Montag, den 21.10.2013, das Seminar für Kath. Religionslehre an beruflichen Schulen.
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Fr. Hoffmann im Seminar Kath. Religionslehre

Mathias-von-Flurl-Schule

Staatliche Berufsschule II

Straubing-Bogen

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D-94315 Straubing

 

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