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Flossenbürg
Die Schülerinnen und Schüler der GK12b vor dem ehemaligen SS-Hauptquartier.

Besuch der KZ- Gedenkstätte Flossenbürg

Am 04.04.2019 besuchten die Klassen GK 12b und IN 11 mit den Lehrkräften StDin Susanne Vaitl, StR Michael Hien und OStRin Diana Krautzig, sowie zwei Referendarinnen des Seminars Wirtschaft das ehemalige Konzentrationslager Flossenbürg, indem in den Jahren 1938 bis 1945 rund 100.000 Menschen inhaftiert wurden. Über ein Drittel der Häftlinge starb auf Grund der Grausamkeiten der Nazis, durch Hunger oder Überarbeitung, durch Verletzungen, Krankheiten oder durch Erschöpfung.

Bereits am frühen Vormittag machten wir uns gemeinsam auf den Weg in die Ortschaft Flossenbürg. Nach einer zweistündigen Busfahrt wurden wir vor Ort von zwei Gruppenleitern begrüßt, die uns bei unserer Führung durch das ehemalige KZ-Gelände begleiteten.

Gleich am Anfang zeigten sie uns den damaligen Appellplatz, auf dem tagtäglich die Zählung der Inhaftierten, verbunden mit stundenlangem Strammstehen, an der Tagesordnung stand.

Der nächste Anlaufpunkt war ein langgezogenes Gebäude, in dem sich das heutige Museum der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg befindet. Neben Häftlingskleidung oder einem Buch über die genaue Dokumentation aller Gefangenen, konnten wir den ehemaligen Wäscheraum der Häftlinge besichtigen. Dort wurde den KZ-Insassen die komplette Kleidung entledigt, sowie das eigene Hab und Gut weggenommen. Neben ihrer vollkommenden Nacktheit wurden sie im Duschraum auch noch mit zu kaltem oder zu warmem Wasser gedemütigt.

Auf der Rückseite des heutigen Museumsgebäudes befinden sich die Überreste der damaligen Gefängniszellen. Hier wurden die Häftlinge geschlagen, gefoltert und sogar hingerichtet. Die Grausamkeit dieses Vorgangs bestätigten uns die Gruppenleiter durch verschiedene Überlieferungen aus dieser Zeit.

Zum Abschluss besichtigten wir das sogenannte “Tal des Todes”. In diesem etwas abgelegenen Bereich des Konzentrationslagers Flossenbürg lassen sich auch heute noch Beweise für die Leichenverbrennungen der Nazis nachweisen. Ausgrabungen der vergangenen Jahre belegen, dass sich im „Tal des Todes” die meisten menschlichen Überreste der ehemaligen KZ-Insassen befinden. Nach dem Anblick des Krematoriums mit Verbrennungsofen und Seziertisch wurden uns Schülern die Ausmaße der grausamen und menschenunwürdigen Machenschaften der SS-Leute mehr als deutlich.

Am Ende der Führung angekommen, hielten wir an der letzten Station an: Dem Ehrenfriedhof.

Dort wurden tausende Menschen begraben, die während der Todesmärsche ums Leben gekommen sind und nicht mehr identifiziert werden konnten.

Nach einem ereignisreichen und lehrreichen Rundgang an der Gedenkstätte, fuhren wir nach einer kleinen Stärkung im hauseigenen Museums-Cafe, wieder gemeinsam zurück nach Straubing.

Simone Dietz, GK 12b

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